Der Papa-Podcast
00:00:09: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge, Echte Papas.
00:00:12: Mit mir fällt mir gerade ein.
00:00:14: Ich introduce mich immer wieder als Allererstes macht man das nicht eigentlich immer so egal?
00:00:19: ich bin der Florian und ich mach den echten Papaspokaz in einer anderen Leitung sitzt.
00:00:23: Seht wer Marco, redaktionsleiser des Magazins Men's Health Dead und gemeinsam sind wir die... ...echten Papas!
00:00:30: Ich mache das ja eigentlich schon, aber sagt man nicht normalerweise die Edel nennt sich zuletzt?
00:00:36: Achso,
00:00:37: d.h.,
00:00:37: du müsstest mich vorstellen und ich müsste dich vorstellen Ja, vielleicht probieren wir das mal.
00:00:41: Machen wir vielleicht beim nächsten Mal?
00:00:42: Machen Wir!
00:00:43: Aber jetzt stellen wir erstmal unsere neue Gesprächspartnerin für diese Woche vor bzw.
00:00:48: für diese Folge.
00:00:49: Genau Das ist ein Novum weil normalerweise starten wir immer unsere Folge mit einer Frage Entweder stelle ich dir eine Frage oder du stellst mir eine Frage aber tatsächlich ist uns keine Frage eingefallen
00:01:00: auch ob
00:01:01: der Schwere des Themas so ein bisschen schwer aber wichtig oder?
00:01:06: So zu sagen genau die schwere des themas Kommt ein Stück weit.
00:01:10: daher, es geht um das Thema Krebs.
00:01:13: Das sollte man so sagen.
00:01:15: und die Autoren des Buches Meine Familie der Krebs und ich was ist?
00:01:21: Was kommt wie es weitergeht?
00:01:23: Das ist Alu Kizuru.
00:01:26: Alu war schon sehr
00:01:28: oft
00:01:28: nein.
00:01:29: Alua war schon mal bei uns mit ihrem Kunstzieh.
00:01:31: Allerdings vor der Diagnose.
00:01:33: Vor der Diagnose bei uns genau.
00:01:35: und Alu ist Bloggerin Von großeköpfe.de ein wirklich schon sehr etabliertes, sehr lang geführtes Blog.
00:01:44: Sie ist Zukunftsforscherin Mutter von drei Kindern und Brustkrebspatienten.
00:01:49: Genau die Diagnose hat sie glaube ich zwei in zwanzig bekommen genau Und jetzt haben wir sechsundzwanzig.
00:01:54: und dazwischen liegen vier schwierige Jahre und Ein Buch muss man sagen dass all das zusammen fasst.
00:02:02: richtig und wir reden mit ihr der Diagnose.
00:02:08: Wie geht es Ihnen als Paar, wie geht es ihnen als Familie?
00:02:11: Wie spricht man mit Kindern über Krebs?
00:02:15: Was muss man noch alles tun?
00:02:19: Teilweise bürokratischerseits und genau, will ich was vergessen?
00:02:25: Nee!
00:02:26: Und das, was du vergesst hast wird uns Alu jetzt beantworten.
00:02:28: Stimmt dafür haben wir sie ja da.
00:02:31: Genau also insofern Hallo, hallo.
00:02:33: Herzlich willkommen bei den Echten Papas.
00:02:35: Schön, dass du den Weg zu uns gefunden hast!
00:02:37: Hallo, Hallo.
00:02:38: Schön das du da bist... Dass du wieder da bist?
00:02:41: Ja, bei den echten Papazen.
00:02:42: Vielen Dank für die Einladung.
00:02:44: Herzig Willkommen.
00:02:46: Wir freuen uns sehr, dass Du wieder dem Weg zu Uns gefunden hast und vor allem weil wir mit Dir heute über ein Thema sprechen wollen was Dich unter einem Konsei ja auch die letzten Jahre sehr bewegt hat nämlich das Thema Krebs.
00:03:00: Und es hat sehr viel Raum eingenommen.
00:03:04: Deswegen gleich mal als Eröffnung, wie geht's dir heute?
00:03:08: Mir gehts... also heute geht's mir sehr gut!
00:03:10: Ich habe nämlich gerade bevor wir jetzt miteinander telefoniert haben noch ein kleines Liegerchen eingelegt.
00:03:15: das ist ein Luxus den ich mir angewöhnt habe aber in den letzten Jahren diese Kurzzeitpausen zu nutzen mich nochmal hinzulegen.
00:03:22: Ansonsten bin ich derzeit krebsfrei und darf dafür damit das so bleibt ganz viele tolle Medikamente nehmen.
00:03:28: Es gibt ja einen guten Grund dass wir heute miteinander sprechen, du hast ja ein Buch herausgebracht mit deiner Geschichte.
00:03:35: Ich weiß nicht wann war die Diagnose eigentlich?
00:03:38: Die Diagnoso war am achten Juni zwanzig-zweiundzwanzig.
00:03:43: Und du schreibst oder schreibts ganz schön in deinem Buch dem Moment nach dem Diagnoseranruf.
00:03:50: da sitzt du nämlich mit deinem Mann Konsty im Auto und konntest dich im Grunde nicht bewegen.
00:03:57: und die Frage die der da durch den Kopf ging, war ja wie sagt man seinen Kindern dass man Krebs hat.
00:04:05: Stelle ich mir auch total schwierig wo vielleicht sagst du noch mal alle die dich auf Instagram oder in deinem Blog nicht so verfolgen wie alt waren deine Kinder damals?
00:04:15: Genau also fünf war unsere Jüngste zu dem Zeitpunkt.
00:04:20: Meine große Tochter war zu dem Zeitpunkt vierzehn Jahre alt und unser mittlerer Sohn zwölf, knapp zwölft.
00:04:27: Also zwischen fünf und vierzehnt ist ja auch eine ziemliche Range, wo man das Kindern ja auch sehr unterschiedlich sagen muss?
00:04:35: Genau also ich sage mal alle Schulformen waren dabei.
00:04:37: Ich glaube so beschreibt es das ganz gut oder Kinderkarten genau.
00:04:40: Aber zurück zur Frage wie sagt man seinen Kindern dass Mama Krebs hat und wie haben die darauf reagiert?
00:04:50: ziemlich viele Menschen ihre Diagnose am Telefon erhalten.
00:04:53: Das war mir vorher gar nicht so bewusst, das habe ich erst beim Schreiben jetzt mitbekommen.
00:04:57: Man stellt sich das ja immer vor, dass man irgendwo hingeht.
00:05:00: in so Filmen oder so sieht man das und dann sitzt da jemand und sagt sie haben Krebs und dann weinen alle.
00:05:05: aber das ist gar nicht üblich.
00:05:07: Üblich ist es.
00:05:08: ein Anruf aus dem Krankenhaus kommt nach einer Untersuchung wo dann jemand sagt wir haben da was gefunden Sie haben KreBS.
00:05:15: bitte kommen Sie doch morgen oder spätestens übermorgen zum Gespräch.
00:05:20: Also das war schon mal der erste Schock.
00:05:21: sozusagen, um das zu verarbeiten passiert gar nicht in so einem geschützten Raum sondern bei mir zum Beispiel an der Ampel im Auto.
00:05:30: Ganz schrecklicher!
00:05:31: Man weiß ja nie wo man die Leute gerade erwischt?
00:05:33: Ganz genau und ich hatte sogar gesagt bei meiner Untersuchung am Tag davor sollten sie etwas finden, hoffen Sie mich bitte morgen nicht an.
00:05:41: Ich bin morgen verhindert, ich kann nicht gut telefonieren.
00:05:46: Habe ich noch gesagt Sie riefen aber trotzdem am nächsten Tag an.
00:05:49: Was ja auch eine Art von Dringlichkeit ausdrückt, ne?
00:05:52: Genau.
00:05:53: und dann sind wir erst mal nach Hause gefahren und ich hab nichts gesagt am Telefon außer okay, okay, Okay... Und hab Konsti den Termin gesagt wo wir hin müssen oder ich in zwei Tagen.
00:06:04: Aber schuldigung!
00:06:04: Ich muss einmal kurz nachhaken.
00:06:06: Es scheint ja so zu sein dass am Telefon jetzt nicht so total viel Info auf dich Nein
00:06:12: gar nicht Sondern
00:06:12: einfach nur sie haben Krebs.
00:06:14: das kann ja von bis alles Mögliche bedeuten.
00:06:16: Richtig,
00:06:17: genau das kann von bis Alles Mögliche Bedeutung.
00:06:19: Das heißt du bist erstmal darauf angewiesen dass du diesen Termin dann hast den du natürlich jetzt in dem Moment erst mal so gesagt kriegst und jetzt auch nicht darüber nachdenkst sondern erst Mal ist es wie so eine Art, wie so einer Art Arschtritt oder so eine art Kickoff aus einem Hamsterrad raus.
00:06:37: Genau sind wir nach Hause gefahren?
00:06:38: Und ich bin erstmal auf den Sofa zusammengesagt, also ich konnte gar nichts sagen.
00:06:46: Und ich glaube Konzi ist ganz geschäftig geworden erstmal so in der Überschrungshandlung Tee kochen irgendwie die Kinder schnuddeln alles was da zu tun ist.
00:06:57: und dann habe ich meine Schwester angerufen als erstes und hab gesagt du musst kommen sofort gibt auch keine Kompromisse du musst jetzt kommen und dann ist sie auch gekommen auch gar nicht mehr, hat gar nicht gefragt was ist sondern kam.
00:07:13: und dann haben wir sozusagen überlegt okay wie sagen wir es jetzt so.
00:07:19: Und letzten Endes haben wir den Kindern ganz offen im ersten Gespräch gesagt ok Leute da ist ein Diagnose Mama hat Krebs.
00:07:29: Wir wissen aber auch nicht was das bedeutet.
00:07:31: wir wissen nichts auf uns zukommt wir wissen nicht was dass heißt Aber wir sagen euch schon mal Bescheid, dass sich einige Dinge jetzt ändern werden.
00:07:39: Und das da bestimmten Weg vor uns liegt den wir noch nicht kennen aber denen wir jetzt gehen werden.
00:07:44: Also ihr habt gleich so Vortackels gesprochen also noch an dem Tag?
00:07:48: Man hätte auch sagen können okay jetzt warten wir erstmal
00:07:50: ab wie... Ja
00:07:52: ich
00:07:52: glaube das wäre nicht möglich gewesen mit meinem Zustand danach.
00:07:56: Also ich sage es mal so ich kannte keine Panikattacken vorher, ich wusste nicht wie sich das anfühlt.
00:08:01: Ich weiß auch nicht ob es eine gewesen ist aber meine Beine und Arme, es hat wie so ein Schock zustande, ich habe einfach komplett gezittert am ganzen Körper Und insofern war das vielleicht sowas und da wäre glaube ich nicht gut zu verstecken gewesen was hier gerade passiert wenn da zwei Eltern völlig durchgedreht nach Hause kommen und dann noch die große Schwester von der Mama in der Tür steht Und ein ordentliches Gespräch haben wir erst mit den Kindern geführt, nachdem wir im Krankenhaus waren und wussten was die Diagnose ist.
00:08:32: Und unsere Fragen gestellt haben und mit diesen Antworten nach Hause gekommen sind und dann den Kindern auch konkret sagen konnten es ist eine aggressive Form von Krebs.
00:08:42: Es gibt mehrere Herde.
00:08:45: ich hatte mehrere Tumore zum Beispiel und auch schon befeine Lymphknoten.
00:08:48: das ist nochmal einen Unterschied zu anderen Krebssachen.
00:08:52: Es war schon klar dass es quasi auf Chemotherapie herauslaufen würde unter anderem.
00:08:57: Das sind ja alles so Sachen, die kriegt man erst mal mitgeteilt und danach entscheiden sich dann die Behandlungswege nach weiteren Untersuchungen.
00:09:03: aber nachdem die Grundfesten statt klar waren haben wir mit den Kindern gesprochen und haben dann den Kindern gesagt jetzt wäre auch der Punkt wo wir gerne mit euren Bezugs erzieren oder Lehrkräften sprechen würden und zwar nicht um die Kinder irgendwie Ja, da zu Vormunden oder ihn irgendwelchen Raum zu nehmen.
00:09:24: Sondern eher um sie auch zu schützen vor dem was auch emotional auf sich zukommt und das was ihnen vielleicht auch Sicherheit geben kann also gerade beim Kindergartenkind.
00:09:36: Also meine Tochter ist ja jetzt neun Und ich sag's mal so Sie ist sehr sehr anhänglich nach der Diagnose Punkt!
00:09:44: Das ist so und es war schon gut glaube ich auch den Kindern zu sagen, dass wir das jetzt machen werden.
00:09:50: Dass die Bescheid wissen müssen in der Schule und im Kindergarten.
00:09:54: Wenn dort was ist, dass sie wissen okay alles klar da dreht gerade zu Hause ein bisschen sind gerade schwierige Sachen am Laufen.
00:10:01: Ja
00:10:02: aber ihr habt es gleich schuldigung Floh.
00:10:04: Aber ihr habt sozusagen den Kindern es gleichzeitig gesagt Man hätte ja sagen können ok ne fünfjährige muss das anders erklärt werden
00:10:15: Genau.
00:10:15: Das sind dann die Differenzierungen, die wir gemacht haben nachdem wir in der Klinik waren und wussten was auf uns zukommt.
00:10:21: Erstmal haben wir Ihnen das Grundgerüst gesagt aber die Diffizierung haben wir genau dann unterschiedlich gemacht und da ist natürlich recht, gehen ganz unterschiedlich damit um.
00:10:29: unsere große Tochter hat sehr viel gegoogelt was man eigentlich gar nicht machen soll.
00:10:33: Sehr viel belesen.
00:10:34: unser Mittlerer hat glaube ich einfach zugehört und die Jüngste hatten nur die Informationen erhalten die wir ihr gegeben haben.
00:10:42: Aber ihr habt sie von vornherein mit auf die Kommunikationsweise genommen?
00:10:47: Ja, auf jeden Fall.
00:10:49: Das haben wir auch zusammen so entschieden.
00:10:51: also wir haben quasi nach der ersten Schocksache hat mein Mann gesagt okay wir müssen kurz mit den Kindern sprechen was los ist.
00:10:58: ok das haben wir gemacht haben da erstmal keine weiteren Erklärungen zugegeben erst mal nur den Ist-Zustand gesagt und haben danach versucht die Sachen zu unterscheiden.
00:11:10: Jetzt hat Konstantin für dein Buch auch einen Gastbeitrag verfasst, was ich sehr schön finde und er hat offen über seine Perspektive als eben Partner gesprochen.
00:11:23: Also dass das ein extrem tiefgehendes Thema für beide Seiten eigentlich, auch für die Kinder ist denke ich mal klar.
00:11:32: und trotzdem ist es wahrscheinlich einfach.
00:11:35: Es ist nicht einfach, gerade wie er auch schreibt über Machtlosigkeit und über die Liebe als solches.
00:11:42: Weil sie verändert sich ja in gewisser Weise auch ein Stück weit.
00:11:46: Wie habt ihr es geschafft euch als Paar einerseits nicht zu verlieren aber überhaupt erst mal diese Reise zu gehen?
00:11:53: Also erstmal war ja wahrscheinlich erstmal Kinder.
00:11:57: Die müssen jetzt informiert werden und müssen organisiert werden usw.
00:12:01: Und dann kam ihr hier sicherlich an nächster Stelle.
00:12:05: Ja, also das ist ein wirklich schwieriger Prozess und ich glaube auch dass das ganz oft unterschätzt wird.
00:12:11: Was man auch daran sieht, dass sich nach so einer Erkrankung die Menschen, die erkrankt waren, ganz oft grundlegende Veränderungen treffen während der Erkrankungsphase Und letzten Endes ist es so, dass wir uns glaube ich dadurch nähergekommen sind.
00:12:27: Weil durch die Krebserkrankung wir uns noch mal mehr aus wesentlicher reduziert haben.
00:12:35: Ich meine wir beide oder wir drei kennen uns jetzt auch schon.
00:12:37: Weichen und Konsti und ich sind sehr aktive Menschen.
00:12:40: Sind wir immer gewesen?
00:12:41: Wir brauchen das auch!
00:12:42: Wir brauchen Menschen um uns herum und Events und all das... haben wir natürlich ab dem Moment alles komplett gekattet.
00:12:50: Wir haben uns aufs Wesentliche konzentriert, auf uns und die drei Kinder und vielleicht noch die enge Familie oder ein Freundeskreis.
00:12:58: Und das hat uns sehr gut getan!
00:13:00: Wir haben es nicht ablenken lassen.
00:13:03: Und wenn's da äußere Einflüsse gab, die sozusagen gesagt haben hier willst du nicht mal oder kannst du nicht da?
00:13:09: Nein!
00:13:10: Das ist das Wichtigste und das is der Kern und für den haben wir uns entschieden und wir haben uns immer wieder neu dafür entschieden Und wir haben angefangen, ab Anfang an spazieren zu gehen fast jeden Tag.
00:13:23: Das habe ich mir auch gewünscht.
00:13:24: also natürlich ist mein Mann weiter arbeiten gegangen und das musste er auch und hat die ganze Kehrarbeit übernommen – auch das musste ja!
00:13:32: Aber weil es ihm möglich war mich auf meinen täglichen Spaziergängen begleitet und wir haben einfach da über Dinge geredet, über die wir schon lange nicht mehr gesprochen haben.
00:13:42: Also wie geht es uns wirklich?
00:13:44: Was sind unsere Träume, unsere Wünsche.
00:13:47: Wie verändert sich das?
00:13:48: und wir haben auch in der Zeit zum Beispiel festgestellt dass sich unsere Vorstellungen vom zukünftigen Wohnen zum Beispiel verändert haben bei beiden Und wir jetzt im Moment an dem Punkt stehen dass wir sagen Wir könnten uns zum Beispiel vorstellen wenn zwei Kinder ausgezogen sind nochmal umzuziehen.
00:14:05: Das haben wir vorher so nie besprochen, aber das hat sich eben in uns verändert und ich glaube es ist wichtig den Weg der Veränderung dann wieder gemeinsam zu gehen.
00:14:15: Und ich muss sagen oder wir beide, wir sprechen auch offen drüber, uns hat das das uns noch mal näher gebracht und wahrscheinlich auch weil mich die Erkrankungen weicher gemacht hat.
00:14:25: Das ist so weicher und ruhiger!
00:14:27: Ich bin so bescheuert, dass klingt sehr viel sesshafter oder ruhiger geworden, weil es natürlich auch damit zusammenhängt.
00:14:35: Weil ich jetzt gesundheitlich gar nicht mehr schaffe viele Dinge zu machen und danach richtet sich unser Leben jetzt.
00:14:41: Es richtet dich eben danach wie viel Kraft da ist und dadurch haben wir sehr viel mehr Zeit gemeinsam zu kochen, gemeinsam spazieren zu gehen und ab und zu gehen wir sogar ins Kino
00:14:52: sozusagen.
00:14:53: Ist das nicht... Also es hört sich gerade so ein bisschen an wie so'n Aufbruch Auch wenn mit Aufbruch eigentlich immer irgendwie was Positives verbunden wird, aber in dem Fall ist es ja wahrscheinlich auch ein Stück weit oben.
00:15:05: Ich weiß nicht korrigiere mich, aber doch am Laufen zu bleiben oder?
00:15:10: Nicht in so alte Strukturen plötzlich zu versanken.
00:15:14: Absolut!
00:15:14: Also genau ich sage immer so... Diese Veränderung wäre auch ohne Krebs gekommen, weil man einfach irgendwann merkt wie die eigenen Ressourcen sind oder die Wechseljahre kommen.
00:15:26: Oder die Midlife Crisis oder was auch immer.
00:15:29: Genau!
00:15:29: Aber ich glaube sich neue Routinen zu suchen oder sich miteinander zu verändern ist immer ein Punkt der kommt und Wie gesagt es hätte dafür den Krebs nicht gebraucht.
00:15:38: aber Ich glaube wir haben ganz gut die Kurve gekriegt eben zu sagen Wir verändern uns gemeinsam Und wir haben da auch Lust drauf und wir lassen das auch zu.
00:15:46: Aber also verbessere mich, wenn es nicht so ist.
00:15:48: Aber ich habe auch mal gelesen das nach Ende so einer Krankheit oder Therapie auch oftmals eine Trennung steht von Paaren einfach weil es denen nicht wie euch gelungen sind ja zusammenzuwachsen sondern dass einfach der Graben viel größer wird.
00:16:05: und das ist die Machtlosigkeit über die Konste auch schreibt.
00:16:08: bei letzten Endes ist es so man geht allein durch diese Erkrankung durch.
00:16:13: Also, die Partnerin oder der Partner kann einem die Hand halten.
00:16:15: Kann einem die Schüssel halten und einen zu diesem Termin bringen?
00:16:19: Aber den Kampf ... Den kämpfst du allein!
00:16:22: Du sitzt alleine in diesem Chemostuhl.
00:16:24: Du siehst alleine dich im Spiegel an und denkst wer ist dieser Mensch ohne Haare, ohne Augenbrauen, ohne Körpergefühl?
00:16:31: Das machst du alleine mit dir aus Und ich glaube wirklich dass du in dem Moment immer entscheiden musst.
00:16:36: bist du hier noch richtig?
00:16:38: Fühlt sich das für Dich hier noch Richtig an?
00:16:40: Und ich sage es mal so, ich habe einfach glaube ich vor über zwanzig Jahren eine sehr gute Wahl getroffen.
00:16:46: Mir jemanden zu suchen der alle Wege mit mir geht und da auch sich nicht abschrecken lässt, sag' ich mal so von all den Dingen.
00:16:59: Aber es ist so... Und die Statistik ist wirklich hoch der Trennung danach.
00:17:03: Ich kann das verstehen, weil es so einschneidend ist und du überdenkst alles.
00:17:08: Du überdenks alles?
00:17:09: Du denkst darüber nach, okay, ist das noch mein Körper?
00:17:12: Wie fühle ich mich gerade?
00:17:14: Bin ich zufrieden mit meiner Arbeit?
00:17:15: Wofür gebe ich meine Lebenszeit drauf?
00:17:18: Wovon möchte ich meine Zeit
00:17:20: draufgeben?".
00:17:21: Das sind existenzielle Fragen.
00:17:23: Die kann man für sich allein beantworten.
00:17:25: Dann kommt man vielleicht zur ... dem oder dem Schluss und ich habe das aber gemacht, dass sich sie eben nicht nur mir allein gestellt habe sondern ich hab meine Gedanken dazu eben ganz klar auf meinen Spaziergängen geteilt.
00:17:37: Ich hatte gerade ein bisschen Gänsehort muss ich sagen als du sagst, dass du vor zwanzig Jahren die richtigen Teilen mit drauf warst.
00:17:42: Das ist einfach schön!
00:17:44: Ja, finde ich auch.
00:17:47: Also zurück zur Diagnose.
00:17:48: Du schreibst in deinem Buch, dass so anschließend im Grunde weiterhin Ganz normal.
00:17:54: Mutter sein wollt es also zum Elternarm radeln, Brotdosen schmieren und irgendwann hat ein verständlicherweise natürlich dein Körper stopp gesagt.
00:18:03: Wie geht man damit um?
00:18:04: Man will Normalität auch für sich selbst und seine Familie aber irgendwann sagt der Körper ne keine Normalität mehr.
00:18:15: Das war richtig schlimm.
00:18:17: Ich bin am Abend, nachdem wir im Krankenhaus waren und ich meine Diagnose und den ersten Fahrplan bekommen habe, bin ich zum Elternamt gefahren, zum ersten Elternamt in der Schule für unser Kind, was dann eingeschult wurde im September.
00:18:29: Und mir war das so wichtig da hinzufahren!
00:18:30: Ich wollte das!
00:18:32: Alle haben gesagt, warum?
00:18:33: Du musst jetzt da nicht füllen!
00:18:34: Da hab ich gesagt doch, ich will das jetzt machen!
00:18:36: Es ist mir wichtig!
00:18:39: Ehrlich gesagt hab ich schon gemerkt, ich krieg gar nichts mit von dem Elternabend.
00:18:42: Also ich kann mich an nichts mehr erinnern... Ich saß da glaube ich nur genau weil ich es eben unbedingt wollte, weil ich gedacht habe, ich lass mir jetzt doch von diesem Scheiß hier nicht meinen mütterliche Fürsorge oder mein Leben versauen und das wurde im Laufe der Zeit natürlich immer schlimmer also die Einschulung unserer Tochter zum Beispiel.
00:19:04: Das tut mir auch einfach so leid!
00:19:06: Weil sie keine so tolle Einschuldung hätte, also haben konnte wie die anderen beiden.
00:19:11: Das ging einfach nicht!
00:19:13: Es haben sich alle bemüht und ich durfte mich aufs Sofa legen.
00:19:16: aber es war eben trotzdem ein Samstag und ich hatte Dienstag chemo und da geht's einem gar nicht gut.
00:19:25: Einschulung mit Tobaren und Maske, damit mich keiner ansteckt.
00:19:28: Mit irgendwelchen Vieren durfte mir noch einen Dogenkommentar anhören, warum ich eine Maske trag in dieser Einschuldungshalle da und habe mich noch umgedreht und überlegt ob ich mir jetzt meine Mütze vom Kopf reiße, dem meine Glatze zeige und sage irgendwie ne?
00:19:43: Aber hab' ich nicht gemacht so!
00:19:45: Aber das ist so.
00:19:46: Ich möchte ja sozusagen den Kindern, wollte ich eben eine ganz normale Kindheit soweit es geht ermöglichen und dieser Spagat, der fällt einem irgendwann immer schwerer.
00:19:56: also habe mich darauf fokussiert was kann ich machen um für sie Normalität ein Stück am Laufen zu halten?
00:20:03: Und ich hab's dann so gemacht, ich hab meine Jüngste als in die Schule gekommen ist versucht jeden Morgen zur Schule zu bringen.
00:20:10: Also Krebsmedikamente haben einen entscheidenden Nachteil man schläft Sehr, sehr wenig.
00:20:15: Weil da ist immer irgendwas aufputschendes drin.
00:20:17: Du bist nachts wach und kannst nicht ... du hast Schmerzen.
00:20:19: Das ist... Du bist also wach!
00:20:21: So, dann kannst du auch morgens das Kind zur Schule bringen mit dem Fahrrad, obwohl Gleichgewicht schwierig oder laufen.
00:20:27: Aber einfach so eine kleine neuen Routine für die Kinder sozusagen damit sie merken alles klar, die ist noch da, die bemüht sich hier sozusagen ne?
00:20:36: Oder ich hab angefangen kochen zu lernen.
00:20:38: Ich habe vorher gar nicht gekocht.
00:20:39: bei uns zu Hause keine Chance war gar nicht mein Thema.
00:20:43: Inzwischen teilen wir uns das hier wirklich gut auf.
00:20:46: Um den Kinder zu zeigen, ich bin da aber es ging ihm viele Sachen nicht mehr.
00:20:49: Ich konnte nicht mehr mit ihnen zu ihren Terminen fahren.
00:20:54: Ich musste bei allen Einladungen sagen nein tut mir leid Besuch ist nicht Es darf niemand herkommen mit Schnuffnase.
00:21:01: Nein tut mir Leid Wir können jetzt nicht spontaner hinfahren.
00:21:04: Nein also ständig musst du nein sagen und Das tat mir auch wirklich weh und sehr leid.
00:21:11: Und da war ich sehr dankbar, dass wir dann eine Haushaltshilfe hatten über die Krankenkasse irgendwann, die ganz viel davon abgefedert hat und die wir sage und schreibe ... Ich glaube acht Monate fast hatten!
00:21:24: Wir haben sie so lieb gewonnen, dass das inzwischen auch die Firmpartin von unserer großen Tochter geworden ist weil wir die so aufgenommen haben in unsere Familie dass wir gesagt haben, ganz ehrlich du passst zu uns.
00:21:37: Hast du nicht Lust auch ein bisschen offizieller Teil der Familie sein?
00:21:41: Hattest du ja gesagt!
00:21:43: Auf deine Kinder für all das Dineins und was letztendlich auch anders gelaufen ist.
00:21:50: hast du mit ihnen darüber auch danach mal gesprochen.
00:21:54: oder verstehen sie das?
00:21:55: oder machst du dir da sehr viel Gedanken, das vielleicht weiss
00:22:00: ich nicht.
00:22:01: Also das ist ganz unterschiedlich.
00:22:03: Meine große Tochter, die ist ja jetzt auch ausgezogen inzwischen im Dezember und macht eine Ausbildung.
00:22:10: Und ich glaube für die ist es ganz oft ... Jetzt ist es schon vier Jahre her.
00:22:14: Jetzt kommen wir langsam drüber weg, Mama.
00:22:16: Das Ding!
00:22:17: Dann sage ich aber... Sorry, ich kriege noch acht Jahre lang jeden Monat Spritzen muss Medikamente nehmen, muss alle sechs Wochen Blut abgeben.
00:22:26: Das ist nicht vorbei.
00:22:27: Ich bin chronisch krank.
00:22:28: Ja?
00:22:29: Also ich bin in Teilrente weil ich einfach so krasse Nachwirkungen und Einschränkungen durch diese Erkrankung habe.
00:22:37: So, da muss man erklären, muss man echt Erklärungsarbeit leisten um da sozusagen nicht in solche komischen Bilder zu rutschen.
00:22:45: Bei Mittleren ist es so der sehr sensibel und sehr verständnisvoll.
00:22:52: Der nimmt das so hin wie's kommt und ich glaube dem kommt dass etwas ruhiger sowieso mehr entgegen was wir jetzt leben.
00:22:59: Und bei der Jüngsten ist es so, dass ich probiere durch ganz viel gemeinsame Qualitätszeit diese Verlustängste die sie definitiv hat ein bisschen auszugleichen.
00:23:08: Also wenn ich Zeit habe nehme ich mir wirklich Zeit mit ihr alleine Sachen zu machen.
00:23:13: das hab' ich vorher auch schon.
00:23:14: aber wir reden jetzt mehr drüber auch Sie und ich ne?
00:23:17: Ich sag auch so jetzt machen mal was und was wünschst du dir denn?
00:23:20: Was würdest du gerne machen?
00:23:22: Ne, dass man das so ein bisschen... Aber es ist ganz unterschiedlich, weil die drei auch einen komplett unterschiedlichen Umgang mit der Erkrankung haben.
00:23:30: Und bei mir ist das ja so, das war eine Eurer Frage.
00:23:34: Es ist nicht das erste Mal, dass Sie Krebs in unserer Familie erlebt haben.
00:23:37: Das wäre
00:23:37: meine nächste Frage
00:23:38: gewesen.
00:23:38: Insofern kannten die große Kante schon durch meine Mutter und das war sozusagen für sie ... So ein nochmal so einen Einschnitt, weil letzten Endes ist das was natürlich auch bei den Kindern im Kopf losgeht.
00:23:55: Okay meine Ur-Oma, meine Oma, meiner Mutter wann bin ich dran?
00:23:59: Und da muss man auch viel darüber sprechen und mit ihnen da im Gespräch bleiben.
00:24:05: Finde ich ganz spannend.
00:24:06: du sagst einerseits war es dann ja fest oder das Wissen irgendwann erlangt dass es ja eigentlicher vorprogrammiert.
00:24:19: Also du sprichst mit den Kindern drüber.
00:24:21: Wie sprichest du denn mit Kindern über... ...den eigen, vielleicht eigenen Krebs?
00:24:26: Man weiß es ja nicht, das ist alles nur Annahme so.
00:24:28: Genau also wir haben uns damals an die Krebsberatungsstelle gewandt und haben sozusagen gefragt ob sie Psycho-Ogologen für Kinder empfehlen können oder Hilfe, wo die Kinder sich hinwenden können.
00:24:40: und zwei von drei Kindern haben auch gesagt sie finden es gut.
00:24:43: Sie würden das in Anspruch nehmen.
00:24:46: Die Jüngste, die war dafür noch zu klein mit fünf, die haben wir da eben durch Freunde und so ein bisschen anders aufgefangen Und da haben wir das Thema zum Beispiel auch zur Sprache gebracht.
00:24:56: Da gibt's ja Regularien für.
00:24:57: man kann sich erst ab achtzehn testen lassen Auf Gen-Mutation.
00:25:04: Ich hatte mich sogar schon testenlassen bei der Erkrankung meiner Mutter.
00:25:07: Damals wurde dieses Gen, was ich habe aber noch nicht getestet.
00:25:11: Das heißt, ich bin da rausgegangen und hat mir gesagt, na ja sie haben eine erschöte Chance, aber Sie haben keinen Gen.
00:25:16: Tadaa!
00:25:17: Falsch!
00:25:20: Insofern war es so dass wir den Kindern gesagt haben Es gibt diese Möglichkeit ab achtzehn und ihr könnt frei darüber entscheiden wie ihr damit umgeht.
00:25:28: Und bei uns ist es so das unsere große Tochter die Testung bereits jetzt hinter sich hat.
00:25:32: Die Ergebnisse stehen nach aus sofort wissen, weil sie einen Umgang damit finden möchte.
00:25:39: Sie ist ein sehr analytischer Typ.
00:25:41: bei unserem Sohn es ist ja noch ein bisschen anders der eh schwer behindert hat.
00:25:45: also noch andere Sachen.
00:25:47: da sind wir mit dem SPZ im Gespräch.
00:25:49: dort wurden auch bereits die Blutabnahmen getätigt aber er kann sich überlegen ob er mit achtzehnt das Ergebnis mitgeteilt bekommen möchte oder nicht.
00:25:57: Also es bestehen die Möglichkeiten schon mehr Intervention zu betreiben
00:26:04: Absolut.
00:26:04: Also du kannst quasi ... Du könntest theoretisch auch selber diese Testung bezahlen, ich weiß dass einige Krebspatientinnen das machen die sagen sie möchten unbedingt wissen ob ihre Kinder das haben das sind dann kostet irgendwie zehn tausend Euro und dann weißt du das.
00:26:17: Ich weiß aber nicht... Das ist meine persönliche Meinung Ob es gut ist die Kinder mit so einem Schreckgespenst aufwachsen zu lassen oder ob man ihnen nicht damit ein Stück weit Freiheit nimmt weil Es gibt sowieso keine Vorsorge!
00:26:30: Es gibt nur eine Früherkennung.
00:26:32: Und bei dem Gehen zum Beispiel, was ich habe und was meine Mutter hat.
00:26:36: Und wahrscheinlich auch meine Großmutter hatte ist es so dass du etliche Vorsorgeuntersuchungen machen kannst.
00:26:42: aber die könnt ihr sowieso nur sagen okay da ist jetzt etwas oder da ist eine Veränderung unter so müssen wir operieren oder dann müssen mal was machen.
00:26:49: Aber schützen davor Könnt ihr dich nicht?
00:26:53: Okay das ist natürlich ein sehr tiefes Dilemma.
00:26:56: als Eltern irgendwie werdet möchtest Du eigentlich des Kinder das Leben der Kinder Dadurch beeinflussen.
00:27:01: Absolut,
00:27:02: absolut finde ich und das sozusagen... Ich bin ja immer dafür dass die möglichst frei aufwachsen sozusagen also frei im Sinne von Sorgen frei nicht in Sinne von ganz frei.
00:27:15: Insofern finde ich der Rahmen den man da vorgegeben hat eben ab achtzehn auch verantwortlich zu sagen selbst verantwortlicht zu entscheiden Wissen oder nicht, den finde ich gut.
00:27:26: Fakt ist sie hätten das Anrecht darauf sich testen zu lassen durch diese Familiengeschichte.
00:27:31: Das Anrecht haben Sie und dass es gut und dann können sie entscheiden wie sie das machen wollen.
00:27:36: Hallo mal ein anderes Thema ins Spektrum auch ein Thema über das kaum jemand spricht aber das du in dein Buch auch ansprichst nämlich Krebs macht Arm.
00:27:46: Du beschreibst ja wie nach klub achtund siebzig Wochen das Krankengeld ausläuft und plötzlich ein Brief der Krankenkasse kommt Wie habt ihr das als Familie finanziell überlebt?
00:27:58: Und warum ist das Biokratika aus der Krebskranke eigentlich so eine Zuhutung.
00:28:03: Also es ist ja nicht so, dass die Krankheit oder Diagnose an sich schon schlimm genug wäre und dann kriegt man da noch diese Hürden, die man auch noch überwinden muss.
00:28:14: Genau!
00:28:15: Wie seid ihr da durchgekommen?
00:28:16: Fakt ist, dass du sechs Wochen ja von deinem Arbeitgeber oftmals sozusagen noch Geld kriegst und dann hast du zweiundsiebzig Wochen in denen du sozusagen dieses Krankengeld kriegts und du rechnest schon in deine Erkrankung.
00:28:28: Rechnest du schon mit in deinen Hören?
00:28:29: Oh Gott!
00:28:30: Wann enden eigentlich diese zweiundsebzig-Wochen?
00:28:33: Und was passiert danach?
00:28:34: Dann kommt ein Brief und da steht drin ihre Wochenenden jetzt und ab.
00:28:38: da haben sie keinen Bezug mehr und jetzt können Sie einen Antrag stellen bei der Bundesagentur für Arbeit ALG-I oder Bürgergeld.
00:28:47: Ja, das ist der Brief herkommt und dann sitzt ihr erst mal da und denkt, Moment mal in meinem Hirn waren da aber noch mehr Wochen übrig ja?
00:28:54: Und beginnt es erstmal nachzurechnen.
00:28:57: und das war wirklich schlimm weil du nicht weißt ob du nächsten Monat oder über nächsten Monats irgendwie Geld auf deinem Konto hast.
00:29:04: Weil das interessiert die ja nicht!
00:29:06: Die stellen auf jeden Fall dann die Zahlungen ein, ob da schon bescheiter ist von einer Agentur für Arbeit oder vom Bürgergeld.
00:29:12: Das ist den total egal, das ist dann so.
00:29:16: und in unserem Fall war es so dass ich dann einen Antrag gestellt habe bei der Krebshilfe auf einem einmaligen Zuschuss und jetzt kommt die Krux daran!
00:29:27: Das ist an sich eine super Sache und ich finde das auch wirklich sehr wertvoll.
00:29:31: du musst dich dafür Nackig machen, sage ich mal so.
00:29:35: Mit all den Unterlagen das kennen wir ja im Bürokratiechaos also belegen wie du wohnst die viele ausgibst was der andere mensch verdient Was die kinder irgendwie haben und so weiter und sofort.
00:29:46: Und dann kriegst du einen zuschuss und diesen zuschuss kriegs du einmal in deinem ganzen leben.
00:29:51: Einmal darf zu dem beantragen.
00:29:53: es bedeutet also Menschen die zum beispiel wieder an krebs erkranken Die dürfen den nicht noch mal stellen in Antrag.
00:30:00: Das ist wirklich nur eine einmalige Hilfe!
00:30:02: Ich habe diesen Antrag gestellt damals, weil dann klar war okay jetzt kommen hier auch noch zwei Klassenfahrten... ich weiß gerade nicht wie das gehen soll, weil wir sind in unserem Lebensmodell immer darauf angewiesen gewesen dass wir zwei Einkommen haben.
00:30:17: Das is bei dem meisten Familien so und wir haben ja erst im Jahr twohntausend neunzehn sind wir ja umgezogen, wir haben einen Hauskredit laufen Und das war klar, also wir hatten uns schon darüber Gedanken gemacht.
00:30:27: Okay müssen die umziehen?
00:30:29: Wie machen wird das?
00:30:31: Was passiert dann?
00:30:32: und ich habe dann diesen Antrag gestellt auf ALG-I und das lief auch aber es lief eben erst sechs Wochen später.
00:30:40: Das heißt es gab eine große Finanzierungslücke und du kannst bei Krankengeld kein Geld zurückleben weil das ist ja auch nur prozentual dass was von deinem Einkommen übrig bleibt.
00:30:51: Insofern muss ich sagen, diese Stiftungen und die habe ich im Buch auch aufgeführt.
00:30:55: Und diese Möglichkeiten, diese Anträge zu stellen sind sehr hilfreich und sehr gut.
00:30:59: was ich nicht verstehe ist dass man es nur einmal in seinem Leben stellen darf.
00:31:03: wie gesagt für Familien die andere noch mal Situationen haben mit destasiert oder palliativ sind das sicherlich eine ganz andere Herausforderung.
00:31:13: Genau und irgendwann kommt dann dieses Geld vom Amt und mit diesem Geld kommen aber neue Verpflichtungen.
00:31:19: Und dann musst du wieder zum Gespräch, also ich zum Beispiel musste zum Vermittlungsgespräch, obwohl ich hier angestellt bin?
00:31:26: Ich habe ja einen Job!
00:31:27: Aber das ist denen ja egal... Ich saß also dann da und musste der Frau sagen, ich komme jetzt hierher weil ich hab diesen Antrag gestellt, aber wissen Sie eigentlich habe ich ein Job und ich mag meinen Job.
00:31:37: Ich möchte auch gerne hin zurückgehen, aber ich kann ja nicht.
00:31:41: Weil ich kriege gerade Chemotherapie und mir geht's nicht gut und ich kann nicht arbeiten
00:31:45: gehen.".
00:31:45: Also das ist ein totaler Quatschtermin für beide Seiten.
00:31:48: also die braucht mehr keine neuen Jobs vorschlagen Und ich kann gar keinen neuen Job annehmen.
00:31:54: und dann denke ich so Für diese Situation ist es für Familien einfach nicht richtig.
00:31:58: Ich finde da fehlt was Da ist eine Versorgungslücke.
00:32:01: Ja muss noch einmal auf eure Paarbeziehung zurückkommen weil Du hattest Todesangst, weil Consti hatte auch Todes angst und seine Frau.
00:32:13: Du sagst es waren aggressiver Krebs.
00:32:15: dann noch diese finanziellen Sorgen die noch hinzukommen abgesehen davon dass ihr drei Kinder habt und da ja weiß man ja schon wenn beide gesund sind bei der Eltern das das sehr herausfordernd ist.
00:32:26: Abgesehen von diesen täglichen Spaziergängen die du schon erwähnt hast hatet ihr beide zusammen oder auch getrennt voneinander noch irgendwelche Strategien um da mental gut rauszukommen.
00:32:40: Also ich bin zur Psycho-Onkologin gegangen im Schnitt alle vier Wochen, wenn ich sozusagen eh im Krankenhaus war für irgendwelche Untersuchungen... Da muss man dann sehr regelmäßig häufig hin, bin ich alle vier wochen zum Gespräch gegangen und habe da ganz viel meiner Sorgen und meines Ballers abladen können.
00:32:56: Konzi ist auch mitgekommen ab und zu aber nicht in dieser Regelmäßigkeit und er hat sich dann einfach Freunde gesucht, enge Freunde gesuchte.
00:33:04: Er kommt ja aus einem Netzwerk wo sehr viele Seelsorger sind, wo er sozusagen dann glaube ich mit seinen Sorgen hin
00:33:10: konnte.".
00:33:11: Okay aber tatsächlich reden, reden, reden hört es sich so
00:33:13: an?
00:33:13: Reden, reden und schreiben.
00:33:15: also das war auch einer der Gründe warum wir beide auch gesagt haben wir müssen des aufschreiben dass du wirst sonst wahnsinnig du kannst es gar nicht verarbeiten wenn du's nicht aufschreibst.
00:33:26: Und dann haben wir ja auch beide angefangen sehr offen darüber zu schreiben.
00:33:29: und das war auch so, dass dann einige Leute uns gesagt haben Wir finden es nicht gut, dass ihr so offen darüber schreibt.
00:33:36: Ist das okay?
00:33:39: Wir
00:33:39: haben dadurch auch Freundschaften verloren zum Beispiel Na weil sie finden Das ist ein Thema was nicht in die Öffentlichkeit gehört Dass man auch über Krebs schreibt und über darüber Schreibt wie schlimm das ist für Familien und würde sich nicht gehören.
00:33:54: Dann habe ich gedacht, okay.
00:33:56: Das ist gut dass es sich für dich nicht gehört aber das ist meine Erkrankung und mein Leben und ich muss das jetzt hier aufschreiben weil sonst drehe ich
00:34:03: durch.".
00:34:03: Das ist bitter?
00:34:04: Ja!
00:34:05: Und nicht nachvollziehbar?
00:34:06: Nein!
00:34:07: Es ist vor allem eine ganz individuelle Entscheidung.
00:34:10: also jeder Mensch der krankes entscheidet ob er oder sie darüber sprechen möchte schreiben möchte oder was auch immer.
00:34:17: und für mich war klar wenn ich das schon diesen Einschritt habe in meinem Leben, der mich prägen wird und der eine neue Facette von mir dazu bringt die ich nie haben wollte dann werde ich das festhalten.
00:34:31: Und allein schon wenn ich es für meine Kinder mache dass die später mal nachlesen können okay was waren das eigentlich für krasse Zeiten?
00:34:37: Ja und allein das wirklich die Information, die Erfahrung die jeder mitteilt werden so vielen anderen Familien helfen können.
00:34:46: ja
00:34:47: absolut
00:34:48: Ja, ob das jetzt die Bürokratie ist oder meine nächste Frage.
00:34:50: Das Thema Mental Load was ja eigentlich auch eine Auswirkung eben davon war.
00:34:57: also Konzi hat ja ganz viel hat eigentlich die hundert Prozent der Kehrarbeit übernommen.
00:35:03: Was redet man beispielsweise?
00:35:06: Jungvätern die auch in solche Situationen plötzlich kommen und vorbereitet.
00:35:10: Klar ist ja nun mal einfach so.
00:35:15: Also, ich muss noch einmal hinzufügen.
00:35:17: Man muss sagen dass wenn man euch verfolgt hat auch schon vor deiner Diagnose natürlich weiß das ihr schon sehr viel fünftig-fünfzig geteilt habt.
00:35:25: also das war jetzt eine fünfzig Prozent der mit übernommen.
00:35:31: andere Familien wo die frau viel viel mehr trägt und wo es dann wahrscheinlich noch schneller kracht sage ich mal
00:35:42: Ja, also auf jeden Fall war das ich weiß nicht ein ungewollter emanzipatorischer Akt sozusagen.
00:35:50: Also plötzlich waren eben die hundert Prozent.
00:35:53: Wir organisieren uns ja seit Jahren mit so Listen wo dann die Schuhgrößen der Kinder drin stehen oder Einkaufslisten auf die wir irgendwie immer online Dinge stellen und Wer unterwegs ist, quasi ruft sich die Liste auf und macht den Einkauf.
00:36:06: Da wird jetzt nicht lange drüber geredet, sondern es ist dann einfach so... Die Termine der Kinder besprechen wir immer Sonntags.
00:36:14: Wer geht zu welchen Terminen?
00:36:15: Wer übernimmt das?
00:36:16: Weil längerfristigen Termin sozusagen tragen wir uns beides im Online-Kalender ein und entscheiden dann sozusagen wer dahingeht.
00:36:23: Insofern war das ganz klar.
00:36:25: also Es war dann ab dem Moment, wo klar war, okay Dienstags gibt's Chemo.
00:36:30: Montags ist Blutabnahme, Dienstags geht Chemo!
00:36:32: Das heißt bis Freitag bin ich gar nicht in der Lage irgendwas zu tun außer im Bett zu liegen, spazieren zu gehen vielleicht noch eine Runde irgendwie mal jemanden zu treffen, der mir was zu essen vorbeibringt.
00:36:43: Samstag Sonntag geht wieder und dann kommt schon wieder der Montag Und dann war ganz klar wir müssen erstmal alles reduzieren das keine Relevanz hat Und wir haben alles reduziert, was keine Relevanz hat.
00:36:55: Also unsere Kinder verfolgen jetzt auch seitdem jener nur ein Hobby und dieses Hobby ist das gleiche Hobby und findet am gleichen Ort statt.
00:37:02: die Klettern beide in der Kletterhalle.
00:37:04: Das ist so geblieben!
00:37:06: Also wir haben alles andere, es gab kein Tanzen mehr.
00:37:10: Kein was gab es nicht mehr ab dem Moment.
00:37:11: Es war klar, das geht nicht mehr außer es hätte jemand anders übernommen und das wollten wir auch nicht allen anderen zumuten.
00:37:18: Wir hatten dann eine Haushaltshilfe und die hat Essen gekocht Und sie war da und hat die Kinder geholt und gebracht.
00:37:23: Aber ne?
00:37:24: Dann ist ja auch die stundenzahl begrenzt.
00:37:26: also alles was Unnütz ist kommt weg.
00:37:30: als erstes Das würde ich raten und zweitens nochmal ganz klar eine Liste schreiben, was sind die wichtigen Dinge, die wirklich alle in der Familie benötigen?
00:37:38: Also alle benötigend Schuhe.
00:37:40: Alle benötigten Anziehsachen.
00:37:42: All Benötigen etwas zu essen.
00:37:43: So das sind die wichtigen Dinge und da muss man sich absprechen.
00:37:47: Und alles was darüber hinaus ist erst mal Quatsch!
00:37:50: Also es klingt ja auch ein Stück weit so dass dazu führt, dass man einfach mal an die Grundfesten seines täglichen Lebens auch geht.
00:38:00: Absolut!
00:38:01: Was hat man sich eigentlich da jetzt in den letzten Jahren aufgeladen, was man ja eigentlich gar nicht mehr braucht?
00:38:07: Ich denke immer noch an unser Wohnmobil.
00:38:09: wenn wir nach sechs Wochen Wohnmobil wieder zurückkommen im Sommer dann fühlt sich unsere Wohnung so mega groß an und ich denke mir warte ich habe die sechs wochen doch auch aus einem kleinen Ort.
00:38:18: Aber ich stelle das mir für viele Menschen auch wirklich schwierig vor, weil doch dieser Perfektionismus der uns auch aufgelegt wird und den vielen nachstreben ist ja dann nicht mehr.
00:38:28: Also man muss sich ja von vielen eigenen Maßstämen verabschieden?
00:38:33: Ja!
00:38:33: Man muss sich verab schieden.
00:38:35: aber ehrlich gesagt glaube ich dass das... Ich wünscht es, ich hätte es nicht so lernen müssen.
00:38:41: Bist du hier?
00:38:42: Ich wünsche dir, ich hätt es nichtso lernen müssen, dass das Unnütz ist wenn das gut auch okay ist und dass es ausreicht.
00:38:50: Und, dass die Kinder trotzdem zufrieden sind indem man zum Beispiel einfach mit ihnen im Garten sitzt und ich im Liegestuhl saß und ihn einfach dabei zugeguckt habe wie sie Trampolin gesprungen sind oder ihnen Eis geholt hab oder was weiß ich.
00:39:04: also all das insofern glaube ich ja alles was unnützes
00:39:10: Katten
00:39:11: und dann ganz klar nochmal Listen schreiben drüber sprechen und die eigenen Kapazitäten nicht überbewerten.
00:39:18: Und das war, glaube ich auch am Anfang sehr schwierig für Konsti weil er halt natürlich wollte dass es auch alles normal weiterläuft wie ich ja auch.
00:39:25: aber das ging ja nicht.
00:39:27: und irgendwann haben wir festgestellt okay normal ist nicht
00:39:35: ganz kurz alle die uns nur hören es gab gerade eine Katzenattack Aber jetzt ist das Mikro wieder.
00:39:42: Ja, das Mikrosis wäre tut mir leid, die Katze ist hier im Kuschelalarm-Modus.
00:39:47: Hallo!
00:39:48: Du hast in deinem Buch ja auch ein ganzes Kapitel dem Thema gewidmet.
00:39:52: wie man nicht mit Krebstahl sprechen sollte finde ich total wichtig weil das kenne ich von mir Ich bin tatsächlich auch immer gehämmt also jetzt auch unabhängig von Krebs.
00:40:03: Also wenn jemand irgendwie eine andere schwere Krankheit hat Ich weiß immer nicht, was ich sagen soll.
00:40:09: Und auf der anderen Seite denke ich so... Alles was ich sage kann eigentlich nur gut sein weil ich reagiere wenigstens aber es ist nicht ganz.
00:40:18: Also was sind denn die Sätze?
00:40:21: Die am meisten wehtun und welche Sätze haben dir geholfen?
00:40:25: tatsächlich
00:40:26: also die sätze die am meisten betonen sind Sätze wie Der Bruder, der Großdante meines Onkels ist auch an Krebs gestorben.
00:40:35: Weil in dem Moment hörst du nur das Wort auch und das auch ist groß geschrieben und ganz fett in deinem Hirn.
00:40:40: Das ist das was ankommt.
00:40:42: Du denkst dann nämlich auch bin ich muss sich auch an krebs sterben?
00:40:46: Und ja da sind einfach so Sätze sowas wie auch...du schaffst dass.
00:40:53: Oh sei froh, es ist nur diese und diese Form von Krebs oder so.
00:40:59: Das sind einfach Sachen wo man sich wünschte bitte sagt lieber gar nichts weil wer nicht in dieser Situation ist kann das nicht nachvollziehen.
00:41:10: Krebs ist immer ein Arschloch, egal welche Form von Krebs das ist und egal ob die Person jetzt nur operiert worden ist oder nur Bestrahlung bekommen hat.
00:41:18: Oder wie ich jetzt die... Das volle Paket!
00:41:21: Das ist immer einen wahnsinnigen Einschnitt.
00:41:25: Das tut einfach weh und ich glaube die Leute sagen sowas weil sie nicht wissen, wie sie reagieren sollen und weil da jemand ihn gegenüber sitzt oder steht der ganz kurz und knapp mit dem Tod quasi einhergeht.
00:41:39: Also der Tod, der hakt sich ja dann so ein wenn du Krebs hast und läuft somit mit dir dieses Gefühl.
00:41:44: Und die Leute denken dann oh Gott Endlichkeit!
00:41:47: Endlichkeit und haben Angst und deswegen sagen Sie so einen Quatsch.
00:41:51: Aber helfen würde es eher zu sagen Du hast Krebs ich habe das gehört.
00:41:57: Das tut mir leid für dich, das tut mir einfach leid.
00:42:01: Wie geht es dir gerade?
00:42:03: Und ganz oft kann man diese Frage auch nicht beantworten.
00:42:05: Fällt mir jetzt noch schwer die zu beantwortet.
00:42:08: Irgendwie ja, mir geht's super keine Ahnung.
00:42:11: aber Fakt ist dass es hilft konkret Zu sein.
00:42:17: also zum Beispiel hat mir total geholfen dass Freundinnen von mir gekommen sind und gesagt haben Pass auf!
00:42:23: Wie ist dein Plan die Woche?
00:42:24: Ah, Dienstag chemo.
00:42:26: Ich komme jeden Mittwoch und stelle dir Essen vor die Tür Und wenn du Lust hast dann machst du die Tür auf und ich bleib' und wir reden.
00:42:33: Wenn du keine Lust hast lest du die tür zu und ich sag dir einfach dann weißt du es kommt dort essen hin und ich fahre wieder.
00:42:40: Das hat geholfen.
00:42:41: und es gab mittwochs... Manchmal hatte ich Lust drauf und manchmal hatte ich keine Lust darauf die Tür zu öffnen weil's mir eben nicht gut ging oder ich nicht reden wollte.
00:42:49: Oder ganz konkrete Angebote wie, du hör zu.
00:42:53: Ich glaub ich kann euch helfen?
00:42:54: Ich kann euch entlasten!
00:42:56: Ich würde alle zwei Wochen euer Kind abholen von der Schule mit ihm Eis essen gehen, mit ihm was unternehmen, was basteln... Was gefällt ihr denn?
00:43:03: Das macht sie gerne und dann bringe ich sie euch zurück.
00:43:06: Und in der Zeit kannst du dich ausruhen, du kannst Kaffee trinken gehen keine Ahnung so etwas.
00:43:13: oder also ganz konkrete Sachen.
00:43:15: aber diese Sätze diese ja sehr krasse Sätze, die immer so glaube ich eine Verbindung herstellen sollen.
00:43:22: Ich kenne auch jemanden der hatte Krebs oder das ist schwierig weil jede Situation sehr speziell und ich habe dann lange überlegt wie hab ich reagiert wenn mir Leute erzählen dass sie Krebs haben?
00:43:35: Und ich kannte es ja schon durch meine Großmutter und meine Mutter!
00:43:39: Ich bin also seit frühsten Kindertagen damit aufgewachsen dass die Menschen enge Menschen in meiner Umgebung an Krebs erkrankt sind Und meine erste Reaktion war immer ach du Scheiße.
00:43:51: Und das ist ehrlich gesagt auch eine total gute und ehrliche Reaktionen, weil ach tu scheiße ich weiß gar nicht was ich sagen soll, ist eigentlich am ehrlichsten.
00:44:01: Weil es gibt manchmal einfach Dinge die muss man nicht kommentieren.
00:44:04: Also im Grunde genommen kann man sich so ne kleine Formel bauen wie du's gerade sagst dass man vielleicht überlegt wird Wie kann man entlasten?
00:44:12: Wie kann ein Stück weit um wenns wenns... große Aktionen sein, aber es können kleine Handgriffe vielleicht sein.
00:44:22: Die entlassen und dann hat man ja eigentlich auch eine Art von Gesprächsangriffung?
00:44:27: Ja!
00:44:27: Und eine Anteilnahme, ne?
00:44:29: Wie gesagt also das ist für mich sind die ganz kleinen Dinge.
00:44:34: ich habe eine Freundin gehabt, die hat mir immer wieder Bücher geschickt und ich zum Beispiel schicke meinen Freundinnen jetzt an Krebserkrankzeln Postkarten jede Woche.
00:44:45: palliativ an Krebserkrank sind, die mit mir den Weg gegangen sind und dann aber anders abgebogen sind.
00:44:50: Die kriegen von mir jede Woche Post!
00:44:53: Und da geht's nicht darum... Da stehen nicht immer ermutigende Worte drauf oder sowas sondern es sind einfach meine kleinen Alltagsmomente, die ich mit ihnen teile und die sie aber zum Lächeln oder Nachdenken bringen.
00:45:04: Ich weiß auch von den verstorbenen Menschen schon die Partnerinnen oder Partner mir zurückgemeldet haben, weißt du ganz ehrlich?
00:45:11: Es war so eine schöne kleine Geste.
00:45:13: Wir haben uns jede Woche beide über deine Post gefreut!
00:45:17: Das sind diese ganz kleinen Dinge und das kann man sich glaube ich gut merken.
00:45:22: wenn man nichts nettes zu sagen hat dann einfach mal lieber gar nicht sagen.
00:45:29: Du bist Hochrisikopatientin Und lebst, wenn man so sagen darf in ständiger Angst vor einem Rezidiv.
00:45:39: Ja gleichzeitig schreibst du aber ich küsse das Leben was ich ganz toll finde und liste es auch unter Bucketlist auf.
00:45:47: wie ist dass das ein Stück weit auch bisschen das Ergebnis was wir eingehens ja auch besprochen haben diese Naja, ich will nicht sagen Veränderung.
00:45:59: Es ist eine Veränderungen aber ein Stück weit vielleicht auch Realitäts-Neuordnung.
00:46:08: Wie schafft man diesen Weg dazwischen plötzlich?
00:46:11: Ich glaube das ist eine Erkenntnis die mich durch diese Krankheit auch getragen hat.
00:46:16: Ich kann und muss nicht alles wissen was kommt!
00:46:20: Ich habe ja Zukunftsforschung studiert.
00:46:22: Ich sag's mal so, hätte ich das nicht vorher studiert.
00:46:24: Hätte die Krankheit vielleicht nicht so gut wegstecken können?
00:46:27: Weil ich hab in meinem Studium gelernt dass es ganz oft hilft wenn man nicht alles weiß also gerade wenn man sich mit all dem beschäftigt was in Zukunft zu passieren könnte und dieses Nichtwissen zuzulassen einfach klar zu sagen ich weiß nicht was passiert aber ich besteige den Berg erst wenn er da ist.
00:46:47: Das hilft mir ungemein damit umzugehen Und diese Zukunftssicht oder dieses, dass ich mehr im Jetzt lebe.
00:46:59: Das ist eine Entscheidung gewesen.
00:47:00: Ganz klar!
00:47:01: Ich habe das für mich entschieden und das hatten wir am Anfang schon.
00:47:06: Ich bin sehr zufrieden und oft sehr glücklich in meinem Leben.
00:47:11: Natürlich ärgere ich mich auch über die kleinen Dinge, über die sich jeder andere ärgert aber... sehr, sehr zufrieden.
00:47:19: Und das ist glaube ich eine Entscheidung und die habe ich getroffen weil ich gedacht hab boah ganz ehrlich was habe ich für ein Glück?
00:47:25: Ich bin noch da es gibt mich noch ich kann mich gut bewegen ich habe Bock auf meine Familie ich liebe liebe diese Situation in der wir sind.
00:47:36: ich kann im Urlaub fahren all dass und das ist toll!
00:47:42: Was für ein Geschenk.
00:47:43: Ja und das hilft mir dabei.
00:47:46: Und wenn ich zu den Untersuchungen fahre, die alle drei Monate habe... ...und denke oh Gott was ist ne?
00:47:53: Dann kriegst du wieder Schweißausbrüche und musst da irgendwie hin und weißt nicht was kommt jetzt als nächstes oder so.
00:47:58: dann denke ich immer ey!
00:48:00: Und selbst wenn etwas kommt bis hierhin war es mega.
00:48:03: Bis hierhin glaube ich bin ich total zufrieden und unglücklich in vielen Dingen.
00:48:10: Nicht immer aber
00:48:11: oft.
00:48:14: Also erstmal vielen Dank, dass du deine Geschichte mit uns teilst.
00:48:17: Also natürlich in erster Linie ein Buch dazu geschrieben hast aber auch das du jetzt hier so offen bist.
00:48:23: Wir sind ja ein Papa-Podcast und in Erste Linie hören wir uns natürlich auch Veta Und ich habe mir jetzt die letzte Stunde ganz oft den Conceit daneben gewünscht weil Ich glaube auch diese Perspektive meine.
00:48:36: ihr sitzt dann im Boot und doch sind es zwei unterschiedliche Perspektiven.
00:48:41: Dementsprechend ist meine letzte Frage nochmal so eine Vaterfrage.
00:48:44: Wenn du heute einen Vater gegenüber sitzen würdest, dessen Partnerin auch gerade erkrankt ist an Krebs oder es gibt so viele schlimme Krankheiten?
00:48:52: Es ist ganz egal wie sie heißen was wären deine drei oder welche drei Dinge sollte er tun um seine Partnerinnen durch diesen schweren Teil ihres Lebens zu begleiten?
00:49:12: Also ich sag's mal so, Krebs verändert ganz vieles und das natürlich auch auf allen Ebenen.
00:49:20: Und insofern glaube ich ist es ganz wichtig zu sagen im Gespräch bleiben über die Wünsche und Vorstellungen beider.
00:49:28: also was braucht die Person?
00:49:30: Die erkrankte Personen als auch die Partnerin oder der Partner.
00:49:34: Auf jeden Fall das bezieht sich auf Intimität, das bezielt sich auf Mental-Load aber also auf all diese Dinge damit man da nicht aufeinander driftet, ist ganz wichtig.
00:49:44: Dann dabei bleiben!
00:49:46: Also nicht denken okay die Person ist jetzt krank und sie fährt so den Termin und dann sagt sie mir danach was los ist sondern möglichst begleiten wenn machbar.
00:49:56: Damit man selbst auch als Partner hört ok da stehen wir gerade.
00:50:00: das ist ganz richtig weil wie gesagt man kämpft diesen Kampf oder ganz oft alleine und man ist mit so viel Informationen diesen ganzen Sachen oft wird man allein gelassen und da tut es einfach gut jemand zweites dabei zu haben.
00:50:14: Und wenn man verpartnert ist, finde ich dann ist das die beste Möglichkeit da auch dran zu bleiben also da nicht nachlassen nachzufragen Begleitung und Hilfe anzubieten Ist ganz wichtig!
00:50:25: Und als drittes sich auch selber Hilfe suchen Nicht denken Ich muss das alles ganz alleine schaffen und meine Partnerin ist krank und ich rocke das hier alleine?
00:50:36: Nein Also das ist auch etwas, was wir hier ganz klar gemerkt haben.
00:50:40: Hilfe zulassen, Hilfe annehmen.
00:50:42: Das fällt schwer und ich... also das fällt mir selber ja auch sehr schwer weil ich ja auch so eine Macherin bin und immer selber so viel und konstant.
00:50:50: Wir sind immer die, wenn man uns anruft und sagt könnt ihr kommen würden wir immer rufen wir kommen und helfen mit.
00:50:56: Ja also selbst bei Umzügen obwohl jetzt schon beide über vierzig sind.
00:50:59: aber ähm ne?
00:51:02: Aber da auch zu sagen hey Jetzt bin ich in einer Situation, wo ich Hilfe brauche.
00:51:06: Und mein Mann hat das damals sehr klug gemacht, fand ich.
00:51:09: Er hat seinen engen Freund eine E-Mail geschrieben nachdem klar war was los ist und er hat ihn in dieser E-Me die Situation geschildert.
00:51:16: Und der ist dadurch glaube auch in ein Netz von eng freundinnen und Freunden gefallen, die glaube ich probiert haben einfach zu sehen wie er auch ist und wo er steht und die mich auch manchmal gefragt haben Wie geht's ihm denn gerade?
00:51:30: Was denkst du?
00:51:30: Was würde ihnen gut tun?
00:51:31: Ich dann gesagt habe holt ihn abführen Abend geht mit ihm Bier trinken.
00:51:36: Was weiß ich so, ne?
00:51:38: Und das fand ich total hilfreich und das hat ihn uns seine Freunde glaube ich auch nochmal enger zusammengebracht.
00:51:44: Bei uns ist zum Beispiel so als Anekdote mein Mann hat ja früher in einer Band gespielt Als wir uns kennenlernten war es noch und er spielt seit meiner Erkrankung immer wieder mit seinen Bands Jungs.
00:51:55: jetzt die sind ein sehr ganz klares Netz für ihn und Die sind auch zu unserem festes Lebens haben wir im letzten Sommer gefeiert.
00:52:02: nachdem meine Chemotherapie in Tablettenform beendet war, sind die aufgetreten zusammen mit meinem Mann.
00:52:08: Und das war richtig cool und ich glaube das war für die so ein close circle.
00:52:12: dann also dieses Netz von Freunden Hilfe annehmen ist es auf jeden Fall ein wichtiger Punkt.
00:52:18: Eine abschließende Frage dazu Habt ihr eigentlich mal ein Worst Case-Szenario durchgespielt oder wart ihr immer positiv und habt euch damit gar nicht auseinandergesetzt?
00:52:28: Doch,
00:52:28: das haben wir durchgespielen.
00:52:29: Natürlich auch weil wir auf dem Weg eben einige Menschen verloren haben die mit mir sozusagen zum ähnlichen Zeitpunkt die Diagnose bekommen haben und inzwischen verstorben sind.
00:52:37: Wir haben das durchgespielt und wir haben uns ganz klar um unsere Angelegenheiten gekümmert.
00:52:42: Also Patientenverfügung, Vollsorgevollmacht, Testament... Das habe ich auch alles im Buch drin genauso wie Literatur.
00:52:48: dazu eine Trauerbegleiterin und auch Bestatter der dazu nochmal Auskunft gibt Und ich muss euch sagen dass ist zwar unangenehm dieses Thema anzugehen aber es ist so hilfreich wenn man sich damit beschäftigt weil es einfach so man möchte dann nicht die Familie mit all diesen Dingen zurücklassen, alleine lassen und insofern haben wir uns dafür Transparenz entschieden gesagt.
00:53:14: Wir bereiten das vor, wir wissen nicht was kommt und sind das ganz pragmatisch angegangen.
00:53:19: Find ich ganz spannend weil ich finde auch ich glaube dass kann man dazu sagen mal unabhängig jetzt von schweren Erkrankungen finde ich das generell einfach wichtig dass man sich damit heute beschäftigt weil Autofahrt passieren Dinge.
00:53:35: Ich find das ganz gut.
00:53:37: es kann man auch so schon Machen.
00:53:39: Eine Sache fällt mir noch ein, weil du sagtest ihr seid ja mittlerweile auch über vierzig?
00:53:44: Ja.
00:53:45: Marco wusstest du dass Alo und ich am selben Tag Geburtstag sind?
00:53:47: Ja
00:53:48: wir sind Geburtstagswillinge.
00:53:51: Wir sind genau gleich alt.
00:53:55: Das finde ich das ist mir die ganze Zeit in den Fallen aber jetzt gerade hast du es für vierzig Jahre.
00:53:59: Ich bin auch über vierzig stimmend.
00:54:03: Wir haben so viele.
00:54:04: also Wahnsinn toll.
00:54:06: vielen Dank wirklich für dieses Vertrauen, was du hast und letztendlich ja auch mit dem Buch teilst.
00:54:12: Mit allen und das von was du vorhin sagtest.
00:54:14: vielleicht ist es auch gar nicht so schlecht dass Menschen sich dann abwenden wenn sie sagen ne eigentlich gehört das nicht Dann sollen Sie halt im Weg gehen weil ich finde es wichtig oder wir finden es wichtig.
00:54:26: Und eine allerletzte Frage war eigentlich glaube ich könnte mir noch viel mehr fragen.
00:54:30: aber denn Ich glaube das sollte man dann im Buch lesen ist natürlich, du kennst die Frage unsere Spotify-Frage.
00:54:39: Wir haben ja eine Playlist einer echten Papas' Playlist und wir würden uns wünschen wenn du uns dein Musikwunsch mitteilst dass wird das Lied dann auch betroffen.
00:54:51: Ja sage ich euch und das Lustige ist Ich musste darüber überhaupt nicht nachdenken weil der Konzert gerade einen Text dazu geschrieben.
00:54:58: er kommt auf dem Blog nächste Woche.
00:55:00: Und der Titel des Lides das ich mir wünsche es Vicky Leandros Hörte mich noch, er war gerade Connection verloren bei mir hier.
00:55:08: Wir sind da ja?
00:55:09: Okay es ist Vicky Leandros.
00:55:11: ich liebe das Leben und ich sage euch auch warum.
00:55:15: auf meiner ersten Reha wo inzwischen auch zwei Patientinnen verstorben sind, die ich dort kennengelernt habe.
00:55:22: Gab es montagabends eine Disco nur für die Reha Krebspatienten und das letzte Lied auf dieser Reha, auf dieser Disco jeden Montagabend war Vekili Andros.
00:55:34: Ich liebe das Leben und alle haben zusammen getanzt!
00:55:37: Und es war so ein erhebendes und wunderschönes Gefühl und ich bin gar kein Schlagartyp, dass ich mir seitdem dieses Lied steht für mich genau das diesen Aufbruch und diese Liebe an den jetzten Moment.
00:55:52: Und deswegen wünsche ich mir, dass für die Spotify Playlist.
00:55:54: Schön!
00:55:54: Das ist auf jeden Fall nicht drauf.
00:55:56: Nein also... Habt ihr
00:55:57: mich getragen?
00:55:59: Ich
00:55:59: bin Andros kommt auf die echte Papas-Playlist von Spotify.
00:56:03: Achtung, jetzt kommt etwas Werbung in eigener Sache, die ihr genauso abonnieren könnt wie unseren Podcast.
00:56:08: Abonnieren, anhören weiter sagen.
00:56:10: Und wenn ihr eine Frage habt zu dieser Folge oder generell, zu unserem Podcast könnt ihr uns auch ein E-Mail schreiben.
00:56:15: und wohin die E-mail geht weiß wie immer der Flo.
00:56:17: Genau die geht an podcast.dechtepapas.de.
00:56:19: So jetzt kommen wir noch einmal ganz kurz zu dir und dein Buch also dein Buch ist auf den Markt.
00:56:26: das gibt es hoffentlich in jeder Buchhandlung.
00:56:29: Davon gehe ich aus.
00:56:30: Wenn
00:56:30: man ansonsten wissen will wie's dir geht was du machst Was sonst noch kommt wo Geht man in die digitale Welt am besten, um dir zu folgen?
00:56:41: Ja.
00:56:42: Also der Konzept, ich schreibe gemeinsam weiterhin das Blog großeköpfe.de Da findet man uns... Dann haben wir ein Instagram-Account Große Köpfe.
00:56:49: und wer sich mit dem Thema Krebs näher beschäftigen will Das habe ich ein bisschen getrennt inzwischen Der kann beim Instagram Account danach der Tag nochmal gucken.
00:56:57: da sind dann nur die Krebsthemen.
00:56:59: Deswegen, wie gesagt, kann man ja als Facette sehen.
00:57:02: deswegen hab' ich das inzwischen getrenmt.
00:57:04: Das heißt, da findet man dann sicherlich auch die einen oder anderen Links- oder Hinweise.
00:57:08: Genau.
00:57:08: Worüber von die Sprache an Bürokratie etc.
00:57:11: Genau und im Buch selbst gibt es zum Beispiel eine Checkliste also was nach der Diagnose oder während der Erkrankung wichtig ist, was man beachten sollte?
00:57:20: Was man beantragen kann?
00:57:21: Was finanziell wirklich Familien hilft in diesem ganzen Chaos durchzustehen?
00:57:26: Insofern kann ich da wirklich nur empfehlen den Blick ins Buch zu wagen auch als Angehöriger oder als Mensch der mit Menschen mit Krebserkrankungen zu tun hat.
00:57:33: Super.
00:57:35: Vielen Dank.
00:57:36: Vielen, vielen Dank.
00:57:38: Gerne!
00:57:39: Und ich hoffe das nächste Mal hören wir uns mit einer... Aber wieder in den Viererkorn-Konzertselfie.
00:57:46: Genau dann muss der Konzi wieder mitkommen.
00:57:48: Gut.
00:57:49: Mein Plan ist ja eigentlich den nächsten mal wieder nach Hamburg zu kommen, der Konstantin.
00:57:52: Wir planen das auch schon eine ganze Weile.
00:57:54: Ich muss mal gucken.
00:57:55: also euch würde es gern dieses Jahr noch schaffen eigentlich.
00:57:58: Dann sage ich
00:57:59: euch Bescheid.
00:58:00: Wir würden
00:58:00: uns freien und dann machen wir ein Live-Podcast.
00:58:03: Oder einfach nur einen Kaffee, ist auch okay.
00:58:05: Sehr
00:58:06: schön!
00:58:08: Danke ja, hallo, dann hoffentlich bis bald und alle anderen hoffentlich wieder in vierzehn Tagen.
00:58:13: Bis dann, mach's gut und tschüss!