Der Papa-Podcast
00:00:10: Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Echte Papas, dem Podcast für unangenehme Fragen.
00:00:17: Ich bin Florian und mache den Podcast für Unangenehmfragen entgegen schon sehr lang.
00:00:22: Und an der anderen Leitung sitzt natürlich der Antwortengeber.
00:00:26: Danke an der Leitung, sitzt er Marco, Redaktionsleiter vom Magazin Men's Health Dead und gemeinsam sind wir die echten Papas!
00:00:38: Ich alle schon, dass du mir heute eine unangenehme Frage stellen wirst oder?
00:00:44: Ich stelle dir ja mittlerweile immer nur noch unangedehme Fragen.
00:00:48: Aber darum habe ich natürlich wieder eine Mitte gebracht ganz klar.
00:00:51: und zwar erinnerst du dich noch an das erste Mal als dein Kind dich etwas gefragt hat wo du dachtest okay das hab ich so nicht erwartet.
00:01:05: Ich glaube, das war irgendwas in der Richtung so.
00:01:08: Papa warum sieht es bei mir anders aus als beim Mama?
00:01:12: Also von meinem Sohn und ich stand da und habe erst mal so getan, als hätte ich die Frage nicht gehört.
00:01:17: aber du kennst ja Kinder.
00:01:19: manchmal wiederholen sie Fragen einfach.
00:01:21: Ja Klassiker!
00:01:22: Und genau darum geht es nämlich heute um genau solche Art von Klassiker.
00:01:27: Wir sprechen über ein Thema, bei dem es wahrscheinlich für die meisten Väter und Mütter schwierig ist sofort eine Antwort aus einem Hut zu zaubern und die erstmal schlucken okay sexuelle Bildung Aufklärung und zwar nicht erst in der Pubertät sondern viel früher.
00:01:46: Und dafür haben wir uns jemanden eingeladen, der das Thema nicht nur theoretisch kennt, sondern jeden Tag in der Praxis damit arbeiten nämlich Enrico Plötner auch Rico genannt, der ist Sozialpädagoge bei den ambulanten Hilfen des SSS Kinderdorf Hamburgs und begleitet seit vielen Jahren Kinder, Jugendliche und Familien.
00:02:05: Er gibt Workshops dazu zur Sexualität, Grenzachtung, Prävention sexualisierter Gewalt, Medien und natürlich ganz wichtig, Porthografie!
00:02:15: Und was ich auch noch sehr spannend finde ist, dass Riko seine Arbeit immer wieder so erlebt wie groß die Unsicherheit nicht die Sicherheit sondern die Unsichheit bei Eltern ist und viele Väter wollen ihre Kinder gut begleiten.
00:02:30: Auch viele Eltern wollen ihre Kindegut begleiteten aber viele Eltern wissen nicht so richtig wie sollen sie damit eigentlich umgehen?
00:02:37: Wie sollen sie das überhaupt angehen?
00:02:40: Und deshalb reden wir darüber, welche Fragenkinder in welchem Alter eigentlich beschäftigen.
00:02:45: Wie man auf Doktorspiele oder vermeintlich peinliche Fragen reagiert?
00:02:50: Warum klarisch Parache so wichtig ist?
00:02:53: Welche Rolle ist Social Media und Polographie heute spielen?
00:02:56: Und wie Eltern reagieren können wenn ihr Kind über sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität sprechen möchte?
00:03:03: Also wir sehen schon... ziemlich viele Fragen und ziemlich unersprechliche Begrifflichkeiten, mit denen wir heute handieren.
00:03:12: Ich würde sagen, wir holen Rico einfach mal rein bevor das hier noch länger wird und wir sofort noch zwei Podcasts machen
00:03:17: können!
00:03:18: Okay dann ja herzlich willkommen Rico.
00:03:20: schön dass du da bist bei den echten Papas.
00:03:23: Hallo Rico ist schön dass ihr da bist.
00:03:25: Ja hallo vielen Dank für die Einladung.
00:03:27: ich freue mich sehr hier zu sein.
00:03:28: So Enrico, eine ganz kurze Vorstellung.
00:03:31: Enrico Plötner Du bist oder arbeitest als Sozialpädagoge bei der ambulanten Hilfe des SOS Kinderdorf Hamburg.
00:03:39: Das ist richtig, genau!
00:03:40: Und in deiner Arbeit erlebst du auch immer wieder die große Unsicherheit, die bei Eltern so vorkommt gerade wenn es ums Thema Sexualität und was das Grenzachtung, Prävention sexualisierter Gewalt geht.
00:03:56: Und da geht auch direkt schon so meine erste Frage hin.
00:04:01: Woran merken Eltern eigentlich im Alltag, dass sexuelle Bildung schon im Kindesalter anfängt?
00:04:09: Ja das merkt die Eltern ganz plakativ an den Fragen, die die Kinder stellen.
00:04:15: ja also die Kinder sind ja total neugierig sie sind total interessiert daran ihre Umwelt zu verstehen was da so los ist.
00:04:23: und die fragen Und die Fragen da auch ganz unverblümt.
00:04:26: Ja, und dann ist es sehr entsprechend der verschiedenen Altersgruppen einfach in dem Alter, indem sich das Kind befindet bringt dass ganz verschiedene Interessen und Fragen mit sich, mit denen die Eltern umgehen müssen und dürfen.
00:04:41: ja und das ist vor allem bei jüngeren Kindern ich sage mal so das Krippen alle sagen also eins bis drei Die haben natürlich ein ganz großes Interesse so an Körperlichkeit.
00:04:51: Also die entdecken langsam auch ihre eigenen Genitalien, die stellen fest okay das sieht bei mir aus wie beim Mama.
00:04:57: Papa sieht ganz anders aus.
00:04:58: was ist da los?
00:04:59: Da frage ich mal wie ist es so?
00:05:01: und da haben sie ein großes Interess daran?
00:05:05: Und tatsächlich auch in dem Alter kommen schon so die ersten Fragen wo kommen Bibis her?
00:05:09: Wie geht es so?
00:05:10: Und da haben die wirklich ein ganz kindliches Interesse einfach daran die Welt um sich herum zu verstehen.
00:05:15: Ja und daran können Eltern ganz offensichtlich schon merken, okay das ist schon Teil sexueller Bildung.
00:05:21: Das ist schon irgendwie das Kind damit abzuholen, das Kinder mitzunehmen und das Kind da gut durchzubegleiten.
00:05:28: und diese Fragen und Themen die verändern sich je älter das Kind wird.
00:05:32: Und entsprechend sind Eltern ja dann... Je älters Kind wird auch mit anderen vielleicht auch Herausforderungen konfrontiert?
00:05:40: Also wenn die Älter werden Werden oft dann erst mal die Fragen zum Thema Empfängnis geburt, Schwangerschaft.
00:05:48: Die werden einfach spezifischer?
00:05:49: Da wird noch einmal genauer nachgefragt.
00:05:51: Ja, dann reicht die Erklärung, die man vielleicht in drei oder vier Jahren Kind gibt.
00:05:55: Die reicht da nicht mehr.
00:05:56: Der wird aber in die Meer wissen.
00:05:59: und später sagen wir mal so Grundschule.
00:06:02: Da würde es schon anders spannen.
00:06:04: Da geht's los.
00:06:05: Thema verliebt sein ganz zentrales Thema ja.
00:06:08: Dann auf einmal irgendwie diese Gefühle haben jemandem zu mögen ist da wichtig.
00:06:13: Und gegen Ende der Grundschulzeit dann auch schon so die ersten Fragen Richtung Pubertät, also die kriegen ja dann so vierte Klasse und wechseln auf die weiterführende Schule steht vielleicht an.
00:06:23: Die kriegen damit okay, da verändert sich was?
00:06:25: Da verändert sich vielleicht bei mir etwas, vielleicht auch bei Freunden und Freunden, die ich habe, die vielleicht auch schon älter sind.
00:06:30: Das kriegen die mit Eltern signalisieren das halt durchaus auch einfach auch mit Sprache.
00:06:35: Du kommst beide in die Pubertäte und da verändert es sich ganz viel.
00:06:38: Und das sind dann so Themen wie die Grundschulalter betreffen.
00:06:44: Das ist alles sexuelle Bildung, das fließt da mit rein und ich glaube es ist auch wichtig für Eltern zu verstehen dass sexuelle Bildungen in allen möglichen Kontexten stattfindet und eben nicht nur im Rahmen von Aufklärungsgesprächen sondern im Alltag.
00:07:01: Es findet überall statt weil das essentielle ist es gibt nicht das eine Aufklärung gesprecht.
00:07:06: Das sind ganz viele kleine Gespräche verschiedene Interaktionen, die man hat oder die die Kinder einfach im Familienleben auch vielleicht zwischen den Eltern so mitbekommen.
00:07:17: Das alles führt quasi dazu dass die Kinder um sie herum wahrnehmen wie zum Beispiel auch Beziehung gestaltet werden, wie vielleicht Körperkontakt initiiert und durchgeführt wird.
00:07:29: Und das spielt da alles eine wichtige Rolle.
00:07:33: Wichtig finde ich, dass sexuelle Aufklärungen bei Kindern unter drei, also ich sag mal bis vor Ende des drittes Lebensjahrs bis zum vierten Geburtstag nicht aktiv stattfindet.
00:07:46: Im Sinne von Erwachsene sollten bei so jungen Kindern nicht losgehen und mit denen jetzt versuchen Aufklärungsgespräch zu führen oder den da irgendwas initiativ zu erklären.
00:07:56: das würde die Kinder eher überfordern.
00:07:58: aber auf die Fragen kann man antworten.
00:08:01: Und dich peinlich berührt sein wahrscheinlich?
00:08:03: Ganz genau!
00:08:04: Das ist eine große Ressource.
00:08:07: Obwohl es ja tatsächlich auch Kinderbücher gibt, die schon relativ explizit aufklären.
00:08:15: Auch schon im Bereich eins bis drei.
00:08:17: Würdest du davon abraten?
00:08:20: Nein, davon würde ich nicht abratend.
00:08:22: da müssen die Eltern, die am Idealfall Experten für ihre eigene Kinder sind schauen wie ist das Interesse der Kinder?
00:08:29: und man kann auch darauf schauen in welcher Form die Aufklärung in diesen Büchern stattfindet.
00:08:34: Es gibt da ganz tolle Bücher, die genau über Körperlichkeit aufklären.
00:08:39: Welche Körperteile gibt es?
00:08:40: Wie heißen sie auch?
00:08:42: Klare Sprache ist ganz wichtig und was für Funktionen erfüllen die vielleicht?
00:08:48: Das ist prinzipiell okay.
00:08:50: Dieses Körperwissen ist bei jungen Kindern schon da.
00:08:55: Vielleicht habe ich das dann ein bisschen komisch formuliert aber ich meinte im Sinne von jetzt nicht... aktiv losgehen und jetzt, ohne dass das Kind da überhaupt ein Interesse daran gezeigt hat oder in die Richtung gefragt hat zu erklären passen auf Schwangerschaft.
00:09:07: Das kann so zustande kommen und es kann so ablaufen.
00:09:10: Das vielleicht nicht.
00:09:11: also wirklich schauen gibt es da eine Interesse fragt das Kind möchte das wissen?
00:09:15: Und zu dem Thema Kinderbücher bin ich ein großer Freude davon, die einfach naja.
00:09:20: Also es gibt wie gesagt diese Aufklärungs Bücher für diese Eiterstgruppen, die Einfach bei den Kindern mit ins Bücheregal zu stellen sowie der Bücher über Baustellen den Kita-Ei-Tag stehen, können da auch solche Bücher stehen.
00:09:31: Weil das macht das Thema zugänglicher!
00:09:34: Die Kinder lernen dass es ein ganz normales Thema und die kriegen auch mit.
00:09:38: okay meine Eltern sind da ja offensichtlich ansprechbar.
00:09:41: ich kann da Fragen stellen Ja?
00:09:44: Und das kann ja auch wieder eine ganz große Ressource sein.
00:09:46: also ganz wichtig ist einfach da eine gute Beziehung zu haben und den Kindern zeigen du kannst nicht das alles fragen und Ich werde dir antworten und ich werde dich nicht ausweichen oder um den heißen Brei reden.
00:09:58: Das ist für Kinder wichtig zu wissen, weil das hilft ihnen.
00:10:02: Enrico du arbeitest ja... Du bist ja nicht nur Pädagoge sondern auch Sexualtherapeut.
00:10:08: Deshalb haben wir dich heute eingeladen Weil wir einfach mal diesen ganzen Themenkomplex ein bisschen aus der Tabuzone rausholen wollen Weil es dann doch viele verunsichert und das ist schon ein Stichwort Wo haben denn da die meisten Eltern Probleme mit bei dem Thema Aufklärung?
00:10:26: verunsichert am meisten.
00:10:27: Sind das die Doktorspiele, die plötzlich sehr früh schon auftauchen?
00:10:31: Ist es vielleicht die eigene Sprachlosigkeit, die einen auch hindert?
00:10:35: Du sagst das ja gerade so schön man muss die Körperteile benennen und zwar richtig benennen.
00:10:40: also wo hapert's bei den Eltern?
00:10:44: Okay da möchte ich einmal kurz korrigieren Ich bin Sexualpädagoge nicht Sexualtherapeut.
00:10:50: Genau ich darf nicht therapeutisch arbeiten das tue ich auch nicht sondern bei mir hat das immer ganz Praktische sind praktischen Ziehungs-Hintergrund.
00:10:59: oder ja, im praktischen Bereich.
00:11:04: Du fragst es jetzt wo Eltern da so ihre Probleme haben, wo die vielleicht ins Habern bekommen?
00:11:11: Das ist dann oft so dass wenn Eltern zum Beispiel auch schlecht sprachfähig sind und eine große Scham verspüren wird sie das oft in der eigenen sexuellen Biografie.
00:11:21: Also das kann sich lohnen für Eltern auch selber mal hin zu gucken, woran liegt denn das?
00:11:25: Dass ich vielleicht Sachen wie Penis und Vulva nicht aussprechen kann im Kind gegenüber.
00:11:30: Und dass mit dem Schwerfeld.
00:11:31: also das kann einerseits wie gesagt in der eigenen Biografie legen.
00:11:35: Das andere und ist etwas was ich auch mit den Eltern meiner Arbeit immer wieder bespreche.
00:11:40: es gibt ein ganz grundlegenden Unterschied zwischen kindlicher Sexualität und erwachsen sexualität.
00:11:47: die sind nicht vergleichbar, die sind auch nicht gleichzusetzen.
00:11:52: Kinder in Sexualität funktioniert ganz anders.
00:11:56: Das ist viel mehr auf Körperlichkeit ausgerichtet, auf spielerische Neugier.
00:12:03: Wichtig ist zu verstehen dass Kinder ihr eigenes Handeln nicht sexuell aufladen können.
00:12:09: Die können den Handlungen, auch wenn sie vermeintlich aussehen könnten wie Sexualhandlung, die können diesen Handlungen keine Sex- oder Bedeutung zumessen.
00:12:18: Ja, das was Erwachsene tun in ihrem Handeln, ihr Handeln zu sexualisieren.
00:12:22: Zum Beispiel wenn Sex initiiert werden soll.
00:12:26: Das können wir ganz bewusst tun als Erwachsener.
00:12:28: Kinder können das nicht.
00:12:30: und da ist nämlich der Klackpunkt dass dann Erwachssene durch die Brille von Erwachsinsexualität auf das Handeln und Agieren von Kindern schauen und darin vermeintliches sexuelles Handeln erkennen wollen was da nicht ist.
00:12:43: Und das verunsichert die Eltern aber total weil ihre eigene Sexualität auf die der Kinder projizieren.
00:12:49: Ja und ich verstehe, dass das Feldern ein herausfordernder Gedanke ist.
00:12:55: Ich kann mit auseinandersetzen.
00:12:56: mein Kind auch das junge Kind isst ein sexuelles Wesen aber das sind wir nun mal.
00:13:00: von Anfang bis Ende vom Geburt bis zum Tod sind Menschen sexuelle Wesen und sexual Entwicklung findet auch genau in diesem Zeitrahmen statt nämlich immer.
00:13:11: also auch bei uns Erwachsenen ist Sexualentwicklung nie abgeschlossen.
00:13:14: Wir entwickeln uns ja ständig weiter Und ich glaube das sind Schwierigkeiten die Eltern da haben können.
00:13:21: Das weiße was ich aus meinem arbeitsalltag einfach auch erlebe, dass es denen hilft zu verstehen... ...das was mein Kind tut mag durch meine Erwachsenenbrille so aussehen aber das ist kein sexuelles Handeln.
00:13:35: Ja?
00:13:35: Das ist ganz wichtig zu verstehen.
00:13:38: Finde ich jetzt spannend weil da geht's ja vor allen Dingen immer um diese sogenannten Doktorspieler.
00:13:43: Also da die bei wahrscheinlich, oder meine Frage wäre eigentlich ist, wenn Erwachsene quasi oder Kinder sozusagen sogenannte Dockerspiele machen.
00:13:55: Oder eben sehr direkt solche Fragen stellen schwanken viele Erwachsenen oder viele Eltern immer zwischen Verharmlosung und Alarm.
00:14:03: Das wäre ja dann in dem Fall, wenn da ein Alarm geschriebt bei ihnen eigentlich eher der die erwachsenden Brille, die wahrscheinlich den Alarm schlägt während eine Verharnlösung eher Also die Entdeckungsfreude, so ich weiß nicht ob man den Begriff nutzen kann.
00:14:24: Aber irgendwie dieses spielerische Ja.
00:14:29: also dass das sozusagen da ja auch dann eine Rolle spielt?
00:14:33: Gibt es einen Punkt ab dem Eltern genauer hinschauen müssen oder sollten sie?
00:14:37: eher müsste man eher sagen nee, ihr müsst eure Perspektive ändern?
00:14:42: Sowohl als auch!
00:14:43: Ich würde sagen bei den Körpererkundungsspielen sind für Kinder ganz normal, die gehören zu zur Neugier und zum kindlichen Entdecken von Körperlichkeit dazu.
00:14:54: Die sind ganz natürlich.
00:14:58: wichtig ist dass es dafür Regeln geben sollte für die Kinder.
00:15:03: Ganz wenige aber die sollten leicht verständlich sein.
00:15:05: die Kinder sollen diese Rehlen verstanden haben Und dann können körperkundungsspiel in einem ganz sicheren Rahmen auch stattfinden und das ist auch ein ordnung weil wenn wir das verbieten wollen würden wäre das Resultat, dass die Kinder das heimlich tun.
00:15:21: Weil das Interesse ist da und ein Verbot von Körpererkundungsspielen hegt dieses Interesse nicht ein.
00:15:27: Das besteht weiterhin hin und dann suchen sie sich Orte wo sie dann denken ungestürzt zu
00:15:31: sein.".
00:15:32: Und es macht ja auch uns mit der Prägung später ne?
00:15:34: Wenn das sozusagen gewisses Verbot auch
00:15:36: vor... Genau!
00:15:37: Die kriegen ja dann wieder mit.
00:15:38: okay das ist anscheinend ein total tabuisiertes Thema.
00:15:41: ich darf das nicht, ich darf meinen Körper nicht entdecken.
00:15:46: Wiederum kann das aus Sicht der Eltern durchaus verstehen, weil da eben wieder mit dieser Erwachsenenbrille drauf guckt wird, dass da verschiedene Kinder zusammenkommen und vielleicht auch sich entkleiden.
00:15:56: Und dann einfach mal schauen wie ist es bei den anderen so?
00:15:59: Wie gesagt die sind da neugierig.
00:16:00: Da ist gar kein sexueller Gedanke dahinter.
00:16:03: Ja und gleichzeitig bei diesen Körpergründungsspielen wie gesagt wenn sie in einem sicheren Rahmen ablaufen ist es super ist das Entwicklungsfördern für die Kinder.
00:16:14: Es gibt durchaus Situation oder Verhaltensweisen von Kindern, wo Eltern dann doch mal genauer hinschauen sollten.
00:16:22: Ja das wäre zum Beispiel wenn Kinder sehr übersexualisiertes Verhalten zeigen im Sinne von da wird Geschlechtsverkehr emitiert durch die Kinder ja?
00:16:33: Oder sie sind z.B.
00:16:35: total distanzlos!
00:16:37: Die gehen über Grenzen, die gehen auch über ihre eigenen Grenzen hinweg vielleicht sogar bei fremden Leuten, also keine Distanz halten können.
00:16:47: Oder wenn die über ganz... entweder sehr übersteigertes Interesse an Sexualität aufweisen oder ein sehr explizites Sexualwissen haben.
00:16:59: Das sind Sachen, die werden sehr ungewöhnlich für junge Kinder und da sollten Eltern mal hinschauen.
00:17:06: das kann durchaus darauf hin deuten die Kinder mit Situationen konfrontiert waren, die nicht altersgemäß sind.
00:17:14: Die überfordern waren – das kann tatsächlich auch ein Hinweis auf das erlebensexualisierte Gewalt sein!
00:17:22: Also wenn Kinder sich so übersexualisiert verhalten und über so explizites Wissen auch über Sexualität befügen was sie in dem Alter an denen sind, theoretisch doch nicht aus Kita oder Eltern aus der Schule mitbekommen haben könnten, kann das eine Anzeichen dafür sein?
00:17:37: Oder die haben irgendwo etwas gesehen, was überhaupt nicht all das angemessen war.
00:17:42: Das kann schon sein.
00:17:44: Also ich fasse mal zusammen Doktorspiele oder wie du sagst Körpererkundungsspiele, das scheint jetzt der richtigere Bericht zu sein, sind ganz normal.
00:17:54: nichtsdestotrotz kann man nicht einfach sagen ganz normal lass sie mal machen sondern man muss schon sensibel dafür sein was im Detail passiert.
00:18:05: Genau
00:18:05: da sollte es wie gesagt
00:18:09: richtig
00:18:10: Genau da sollten, wie gesagt mit den Kindern.
00:18:12: Sollten da erstmal Räume geschaffen werden in denen sie das tun dürfen?
00:18:18: Ja also da geht es auch viel um Erlaubnis geben damit die Kinder sich damit auch wohlfühlen können.
00:18:24: und es sollte dann wie gesagt Regeln geben möglichst wenige aber eindeutige die die Kinder auch verstanden haben.
00:18:31: Und das wäre zum Beispiel Regeln wie nur ja heißt ja Das heißt vor allem was passiert wird vorher um Erlaubnis gefragt.
00:18:40: Man kennt das ja so ein bisschen, also aus dem persönlichen Alltag gibt es auch auf dieses Nein heißt Nein.
00:18:46: Für die Kinder ist aber diese Ja heisst Jahrregel leichter umzusetzen.
00:18:50: Es ist leichter für die Kinder gefragt zu werden und dann zu überlegen gebe ich die Erlaubnis oder nicht als eine Handlung, die vielleicht schon begonnen hat mit einem Nein zu unterbrechen?
00:19:02: Oder man kennt das selbst manchmal geht das so schnell wird von jemandem vielleicht am Abend Und wollte das gar nicht so schnell?
00:19:09: Konnte man gar nicht nein sagen, dass es schon passiert.
00:19:11: Ja also ja ist für die Kinder gut zu verstehen.
00:19:14: Das können sie gut umsetzen.
00:19:17: Wichtig ist Freiwilligkeit.
00:19:19: Niemand wird gezwungen bei den Kündungsspielen mitzumachen nur wer möchte?
00:19:24: alle entscheiden selbst wie weit Sie sich beteiligen möchten.
00:19:29: Es sollte eindeutige Stoppsignale geben, die vorher mit den Kindern abgesprochen sind und die sich auch alle Kinder dann halten müssen.
00:19:38: Ganz einfach stopp die Hände hoch oder ein lautes Stopp, dass es da Signale gibt.
00:19:42: Die für alle Kinder verstehen das sie selbst ihre Grenzen warnen können und es sagt nicht zu einer Grenzverletzung kommt.
00:19:48: Und wenn ich das auch bei diesen Körperkundungspielen haben erwachsene nix verloren.
00:19:52: Das ist etwas was die kinder unter sich tun.
00:19:56: Ja.
00:19:57: und ebenso wichtig Es wird nichts in körperöffnung eingeführt.
00:20:03: ganz wie viele regel ja einfach weil es dann Verletzungsrisiko gibt.
00:20:08: Auch da wäre ja kein sexueller Gedanke nach Erwachsenen Sexualität dahinter, sondern da geht's wirklich darum verletzungen Infektionen wie auch immer dazu vermeiden und mit diesen Regeln können Körperkundungsspiele die Entwicklung der Kinder gut unterstützen.
00:20:27: Wie gesagt wenn wir das verbieten wird sich dann heimlichen Ort gesucht wo man das ausprobieren kann wo man sich da erkunden kann.
00:20:36: Und der Nachteil wäre dazu noch, dass die Kinder sollte dann doch da irgendetwas vorfallen, womit sie sich nicht wohlfühlen.
00:20:43: Sich ja dann gar nicht trauen und sich Erwachsern anzuvertrauen weil die ja schon mitbekommen haben okay es war eigentlich verboten.
00:20:48: oder wenn ich jetzt noch erzähle das wir das doch getan haben, ist da vielleicht irgendwas Bödes passiert?
00:20:53: Womit ich mich nicht wohlgefühlt habe den Befürchten ja noch dafür errors bekommen.
00:20:57: das ist das ist dann doch getan.
00:20:59: Haben
00:21:00: aber diese Regeln die ich ja total nachvollziehen kann, sind sie jetzt eher für die Kita?
00:21:08: oder muss sich da am Armbrutztisch mit meinem Dreijährigen drüber sprechen?
00:21:11: Oder sind das tatsächlich eher Sachen wo man sagt okay, dass muss in der Betreuungs- oder Bildungseinrichtung geklärt werden.
00:21:19: Also das wären jetzt meine Ansicht nach Regeln, die tatsächlich gut werden für eine Einrichtung einfach viele Kinder... zusammengekommen, was am Abendstisch oder am Abendessen-Tisch mit den Kindern besprochen wird und überhaupt im Familienalltag gut thematisiert werden sollte, Grenzen.
00:21:36: Ja, eigene Grenzen wahrzunehmen die eigenen Grenzen kommunizieren zu können und die Grenzen anderer auch zu achten und zu respektieren.
00:21:45: Und das ist Aufgabe der Eltern, die Kinder da durchzuleiten wie das gut gelingen kann.
00:21:51: ja also einerseits kann ich als Elternteil Beim Kind auch zeigen, okay.
00:21:56: Auch ich habe Grenzen wenn wir spielen und turmen alles ist ganz lustig... ...und dann wird es aber soweit dass das Kind vor lauter Aufregung mich schlägt.
00:22:06: Ich sage ok stopp!
00:22:08: Ich möchte nicht geschlagen werden.
00:22:10: Das ist für mich die Grenze.
00:22:11: Da lernt das Kind erst mal.. Ok warum haben wir ein Papa auch Grenzen?
00:22:16: Und die kommunizieren dir und gleichzeitig muss sich dem Kind der vermitteln und auch du hast Grenzen und die darfst du auch haben.
00:22:25: Du möchtest es vielleicht jetzt gerade nicht in den Arm genommen werden, du möchtes jetzt keinen guten Nachtkurs haben.
00:22:30: Dass das auch durch die Eltern respektiert wird damit das Kind lernt ich habe Grenzen die darf ich setzen und sie werden dann auch respektieren wenn ich als als Elternteil oder auch immer als Bezugsperson da drüber hin weg gehe weil ich größer bin bei der mächtigerin der Beziehung dann lernt das Kind ja dass die Grenzen von ihm übergangen werden können Wenn jemand ist der einfach überlegen ist und genauso wichtig, dass Eltern ihre Kinder dabei unterstützen.
00:23:01: Ihre Grenzen auch gegen andere zu halten.
00:23:06: also das Beispiel man ist auf einer Familienfeier und da sind dann Verwandte die hat das Kind lange nicht gesehen.
00:23:13: Die verwandten wollen das Kind in den Arm nehmen oder wollen ihm auch zur Begrüßung Kuss geben.
00:23:17: Das Kind möchte es nicht.
00:23:18: Es ist meine Aufgabe auch jetzt im Fall als Vater meinem Kindern beizustehen sagen Ein Kind hat gesagt, nein das möchte ich nicht.
00:23:27: Ihr habt euch vielleicht daran gesehen aber das möchtet es gerade nicht und das alles gehört damit dazu.
00:23:32: dass ist alles Grenzen lernen was dann später auch in Situationen wie körperkundung spielt durch die Kinder ja dann praktisch umgesetzt werden kann weil sie gelernt haben wie das geht.
00:23:43: Enrico, noch mal kurz zum Anfang unseres Gesprächs da hast du ja für möglichst klare Sprache plädiert auf was die Körperteile angeht.
00:23:52: Warum ist das so wichtig für Kinder?
00:23:54: Weil ehrlich gesagt wer sagt schon zu einem Säugling Penis irgendwie oder also es ist ja wirklich so und dann hat er sich einmal eingeschlichen und dann ist es halt der Pipi-Mann oder der ich weiß nicht was Auch beim Fünfzimmigring.
00:24:13: Ja?
00:24:15: Warum ist das deiner Meinung nach?
00:24:16: oder ich meine, das ist ja nicht nur deine Meinung, dass es ja auch wissenschaftlich inzwischen standert.
00:24:21: Warum ist es so wichtig eine klare Sprache zu haben?
00:24:25: Das hat meiner Meinung nach verschiedene Ebenen.
00:24:28: also einmal ist es ja... ...das Kind bekommt ja schon früh mit alle Körperteile haben Namen ganz klar.
00:24:35: Das ist der Ellenbogen, das is mein Nase und das ist meine Stirn.
00:24:39: Und dann geht's um die Kinitalien Und auf einmal werden die Erwachsene bei den Körperteilen ganz komisch, dann fangen sie an sich Kosewürter zu überlegen und auf einmal ist das ein Kaninchen oder eine Hummel- oder Schmuckkästin.
00:24:53: Ja?
00:24:55: Alles schon gehört.
00:24:55: solche solche solche zum Beispiel auch solche solche Kose Wörter werden dann verwendet und das Kind versteht dann schon relativ schnell okay einen Kaninch in der Hummel habe ich ja mal anders gesehen.
00:25:07: so sieht es nicht aus kommen ja Gedanken, okay warum gerade dieser Körperteil?
00:25:13: Was ist mit dem anders?
00:25:14: und daraus kann so ein Schamgefühl auch entstehen.
00:25:17: Was ist an dem Körperteil jetzt so anders dass der Kosewürde bekommen?
00:25:21: werden die Erwachsene da so komisch wenn es darum geht Penis Vulva zu sagen Warum sagen sie das nicht?
00:25:28: also das denkt das Kind nicht aber das ist ja das was dahinter steht.
00:25:32: Also da kann einen Scham gefühlt draußen wachsen irgendwie so ein Gefühl Mit der Kyberikonis irgendwas nicht in Ordnung.
00:25:38: Irgendwas ist da komisch Ja.
00:25:40: Und das andere ist, dass Kinder die diese klare Sprache gelernt haben können sich besser mitteilen.
00:25:51: Das schützt vor sexuellen Übergriffen.
00:25:58: Bei Kindern die sexuelle Übergriffe erfahren müssen auf mehrere Erwachsen auch ansprechen bevor den überhaupt geglaubt wird, dass das passiert ist.
00:26:08: Je jünger die Kinder umso mehr wachsen müssen, die ansprechen.
00:26:13: Und wenn sie dann auch noch Kose wird verwenden, wird nachvollziehbar, dass viele Wachser überhaupt nicht verstehen was hier los war.
00:26:21: Ja?
00:26:21: Sondern wenn das Kind keine Ahnung erzählt, da hatte ich an meinen Kaninchen angefasst.
00:26:26: Da kommt man ja nicht ins Krübe.
00:26:27: und was ist denn da los?
00:26:30: Das Kind kann ganz klar in den Pelis.
00:26:36: Da gab's Untersuchungen dazu, die das belegt haben dass es wirklich auch ein effektiver Schutz ist.
00:26:42: Und auch die Polizei melde zurück, dass das auch Tatperson abschreckt.
00:26:45: ja also das Kind bedient sich nicht einer kindlichen Sprache.
00:26:48: das Kind weiß Bescheid und nur wer bescheid weiß kann Bescheids sagen.
00:26:52: Ja da geht es auch um ganz klar auch im Kinderschutz so und ich finde es immer sehr wichtig die Kinder sollten die Begriffe kennen.
00:27:02: sie sollten wissen das heißt Penis das heißt wurden das heißt Vulva.
00:27:06: Die Kinder müssen das nicht in ihrem Alltag und in der Kita unbedingt zu verwenden, wenn die auch andere Begriffe gelernt haben.
00:27:12: Aber sie sollten wissen wie es heißt!
00:27:15: Weil dann können Sie sich mitteilen.
00:27:16: Ja also es klingt ja ein bisschen so als würde weil du sagst wenn die Eltern jetzt andere Begrifflichkeiten dafür nutzen dass ich daraus einen Schamgefühl irgendwo entwickelt habe ich so ein bisschen dass ich fühle Wenn die Eltern das schon nicht selber benennen können, dann haben wir auch ein sehr ausgeprägtes Schamgefühl.
00:27:32: Das heißt sie vererben quasi in Anführungsstrichen vererbend das Scham-Gefühl ja dann theoretisch weiter?
00:27:38: Ja also genau das kommt oft daher dass die Eltern dann selbst nicht sprachfähig sind.
00:27:44: Genau.
00:27:45: Ja Scham als Gefühl ist ja Binsberg ein ganz wichtiges Gefühl.
00:27:49: Das ist ja auch ein gutes Gefühl.
00:27:51: Ja, Scham zeigt uns immer an wo sind auch Intimitätsgrenzen?
00:27:55: Wo wird es irgendwie intim?
00:27:57: Wo muss ich vielleicht aufpassen, was ich veröffentliche.
00:27:59: Was lasse ich lieber bei
00:28:00: mir?".
00:28:01: Aber es gibt einmal die gute Scham, die mich da schützen kann und dann gibt das Scham im Sinne von beschämen.
00:28:08: Und ich schäme mich für einen Körperteil oder irgendwas ist nicht richtig mit mir.
00:28:13: Das ist eine Art von Schaben, die ihr einschränkt und begrenzt.
00:28:21: Wenn wir jetzt mal die digitale Lebenswelt dazu holen... Nicht nur den Armutstisch, sondern da nochmal auch diese Eins und Nullen mit dazu nehmen.
00:28:31: Was hat sich in der sexuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in den letzten Jahren am stärksten verändert seit Social Media Messenger oder überhaupt Plattformen von Social media egal?
00:28:47: Also permanente Online Präsenz so selbstverständlich geworden
00:28:50: ist.
00:28:53: Mein Eindruck ist, dass die Möglichkeiten und der Raum in dem die sexuelle Entwicklung der jungen Menschen stattfinden kann sich massiv erweitert.
00:29:02: Und auch so ein Teil verschoben hat in die digitale Welt.
00:29:05: ja also die wichtigste Funktionen von Smartphones für junge Menschen sind die Kommunikations App das heißt immer wieder im Austausch mit den Freundinnen und Freunden aus der Schule bleiben mit gleicheidigen aus anderen Gebieten, aus Communities und das kann ja für Jugendliche auch total stärkens sein.
00:29:24: Und diese digitalen Medien haben für die Kinder Vor- und Nachteil wie für uns alle.
00:29:29: Also die Kinder sind auf der einen Seite halt immer erreichbar und auf der anderen Seite sind sie im mehr erreichba.
00:29:38: Das kann für Kinder total herausfordernd sein einfach aufgrund der Inhalte den Sie da begegnen können Und da ist es dann eben wichtig, dass Eltern ihre Kinder da gut begleiten können.
00:29:55: Ja und auch da ist das wieder wichtig Es braucht Eltern die ansprechbar sind Auch wenn im Internet mal was Blödes passiert und das passiert.
00:30:05: Die Jugendlichen sind sich durchaus bewusst, dass das internet riesigen birgt.
00:30:08: Das ist nicht so, dass sie total blauäugig das internet nutzen und denken Jeder, der mir schreibt ist genau die Person, die das vorgibt zu sein.
00:30:17: Also sie haben durchaus noch Risikobewusstsein dafür was es im Internet angefahren gibt und gleichzeitig sehe ich da auch die Eltern in der Pflicht Jugendlichen dazu unterstützen und zu begleiten.
00:30:30: Ich glaube dass was schwierig ist, dass wir jetzt eine Elterngeneration haben Die selber nicht mit Digitalmedien groß geworden ist Und wiederum Eltern hatte die das auch nicht sind diese Generation älternd.
00:30:43: jetzt sind die Ersten, die jetzt damit umgehen müssen.
00:30:47: Das Social Media und Digital Plattform eine ganz präsente Rolle im Leben der jungen Menschen spielen Und die nutzen das ja auch gern.
00:30:56: wie gesagt es hat für die auch ganz viele Vorteile und auch Die kritischen Seiten sehen die Jugendlichen durchaus.
00:31:06: Also wenn wir jetzt sozusagen beim Thema Handy sind, dann sind wir ja nicht mehr bei den Kita-Kindern sondern da sind wir schon bei den Grundschülern.
00:31:14: Bzw.
00:31:16: bei, ich würde sagen so, zehnte Klasseübergang zur Weiterführenden Schule.
00:31:20: Da kriegen die meistens auch ein eigenes Handy und damit steigt ja auch das die Gefahr dass sie einfach schneller mit sexualisierten Inhalten in Kontakt kommen.
00:31:37: Wie verstörend sind denn solche Inhalte überhaupt für Kinder?
00:31:42: Also ist es, also ich glaube da entbanden sich in WhatsApp-Gruppen und auf Elternabende sich ja immer heiße Diskussionen.
00:31:52: Und natürlich kommt das auch sehr stark auf die Inhalter an.
00:31:55: aber kannst du vielleicht so pauschal sagen wie schwierig das wirklich ist?
00:32:00: oder Sehen wir alle schon inklusive unserer Kinder in dieser sexualisierten Welt bis zu einem gewissen Maß schon abgestumpft.
00:32:10: Kannst du das einschätzen?
00:32:13: Würde ich jetzt sagen, dass glaube ich nicht, dass wir da alle so abgestupft sind.
00:32:19: Kinder werden auch mit pornografischem Material konfrontiert wenn sie das Internet nutzen durchaus unbeabsichtigt und ungewollt.
00:32:28: Das kommt vor aber auch durchaus intensional also dass danach aktiv gesucht wird.
00:32:37: Beide Sachen können die Kinder total verwirren, können sie auch total überfordern was sie da gesehen haben.
00:32:44: Und da ist es wichtig dass die Eltern auch da ansprechbar sind das die Jugendlichen und die jungen Menschen sich auch trauen ihre Eltern darauf anzusprechen.
00:32:55: ich habe da etwas gesehen Ich fühle mich damit nicht wohl.
00:32:57: und dann braucht es Erwachsene die nicht in so eine Art Aktionalismus verfallen und direkt okay das Handy einziehen internet verbohlt Das war's jetzt für dich mit Internet weil dann werden die Jugendlichen sich nicht mehr antwortrauen.
00:33:11: Das ist wichtig, dass man da eine Beziehung auf Augenhöhe anbietet mit den Jugendlichen ins Gespräch geht und denen auch einfach mal erklärt was das sind Fantasiefilme.
00:33:23: Die sind gemacht für Erwachsene und sie haben das Ziel der sexuellen Erregung.
00:33:28: Das bildet nicht echte Beziehungen ab.
00:33:30: Das Bildet nicht wirklich die Wirklichkeit von Sex ab.
00:33:34: so und mit Kindern darüber zu sprechen kann schon total helfen, dass sie das einordnen können.
00:33:40: Was Sie da gesehen haben?
00:33:41: Also das sind Actionfilme keine Dokumentationen und das ist einfach auch im Bild.
00:33:46: Das kann man mit den Kindern genauso besprechen.
00:33:49: Das wird dann verständlich.
00:33:52: Und ich glaube wichtig ist, weil es glaube ich auch so eine ganz große Sorge schon war, auch schon vor Jahren, dass die ständigen Verfügbarkeit von Pronografie die Jugend zu sexuell verruhlt.
00:34:09: Generationen, Pornos ist da auch so ein Schlagwort was immer wieder mal viel und ich finde das wichtigst du verstehen dass die psychosexuelle Entwicklung von jungen Menschen aus ganz vielen verschiedenen Inputs geformt wird.
00:34:25: ja also das was in Pornografie gesehen unterlebt wird steht auch durchaus im Kontrast zu anderen Formen von Beziehung und Liebe und Sexualität an anderer Stelle mitbekommen, Sexualkunderunterricht in Gesprächen zu Hause oder auch in anderen fiktiven sehnlichen Darstellungen wie Filmserien Musikhörspiel.
00:34:46: Das sind ja alles verschiedene Inputs und Bilder die von Beziehung Sexualität gezeichnet werden.
00:34:55: Die Jugendlichen können das auch miteinander abgleichen.
00:34:57: also sie kriegen ja mit okay dass wie das in Pornografie dargestellt wird.
00:35:01: so berichten es zum Beispiel Bekannte und Freunden, mit denen man sich ja vielleicht auch über Sex unterhält.
00:35:05: Die berichten nicht dass das so läuft.
00:35:07: Und was ich in meiner Lieblingsserie sehe, das sieht da auch nicht so aus.
00:35:11: Ja?
00:35:13: Diese Handlung wären auch immer im Lieblungsfilm so nicht gezeigt.
00:35:16: In meinem Buch liest sich das auch irgendwie anders.
00:35:18: Also den ist schon klar, die können das auch in Beziehung setzen und gegeneinander abgleichen.
00:35:23: Bin ich sehr spannend wenn man jetzt mal vorausschaut in die Zukunft.
00:35:29: Prognosen klar sind immer schwierig, aber jetzt einfach mal rein aus rypothetischer Annahme.
00:35:36: Was glaubst du?
00:35:38: Wird da in Zukunft auf uns zukommen?
00:35:42: Gripvalui auch sagt Generation Pornografie.
00:35:47: Wie hat diese Verfügbarkeit und auch dieses relativ schnelle rankommen?
00:35:54: Und damit meine ich nicht das freiwillige Suchen sondern teilweise sind es ja auch Sachen die unfreiwillig plötzlich auf dem Bildschirm auftauchen.
00:36:06: Worauf müssen wir uns in Zukunft vielleicht vorbereiten bei den Kindern und Jugendlichen, wenn sie dann in ein gewisses Erwachsenen halt kommen?
00:36:18: Es geht vor allen Dingen um das Abbild von Körper und auch so eine gewisse ein Maßstab, der da über die Bildschirme flackert.
00:36:32: Was vermeintlich das Richtige sein soll woran sich ja dann auch Kinder orientieren was aber nicht die Realität erbildet.
00:36:39: also da macht es ja etwas und das macht ja auch was dann von den Bildschirm hin zum Menschen selber im Alltag.
00:36:48: Okay.
00:36:51: Ich verstehe was du meinst.
00:36:53: Da gab es natürlich eine ganz spannende Untersuchung, die wurde jetzt vor einem Jahr veröffentlicht unter acht und neun Klässern.
00:36:58: Die wurden zu ihre Pornografiedennutzungen befahrten auch zu ihrer Einschätzung zur Pornographie.
00:37:06: Spannend ist das weniger der befragten jungen Menschenpornografie als Vorbildhaft empfindet für echte gelebte Sexualität.
00:37:19: Und dass vor allem die Jugendlichen, die selbst angegeben haben.
00:37:25: Das sieht das Viernutzen durchaus auch einen kritischen Blick auf Pornografie haben, auf die dargestellten Szenen aber auch auf die da gestellte Körper- und Rollenbilder, die da gezeigt werden.
00:37:37: Pornographie wird sich von Jugendlichen häufig in Form von Mutproben verwendet gar nicht so intensiv als Masturbationshilfe wie das vielleicht bei Erwachsen ist sondern dann geht es auch darum Wer hält diese Videos lange aus?
00:37:53: Wer kann sich das gut angucken, weil es da... Und dass ist normal im Rahmen der Entwicklung darum geht.
00:37:59: Sich seine eigene Normalität zu validieren indem ich mich von dem was ich als nicht normal empfinde abgrenzen kann.
00:38:07: Das was ich sehe so bin ich nicht.
00:38:08: Ich bin normal und normal zu sein Ist ein ganz wichtiges Thema für junge Menschen Jugendliche in der Pubertät.
00:38:15: Sich immer wieder der eigenen Normalität zur Versicherung Ganz wichtig für die.
00:38:21: Also es ist
00:38:21: ein bisschen Borderline, also statt sich zu ritzen, guckt man sich dann Videos an und zu spüren?
00:38:29: Ich bin normal!
00:38:32: Das mit dem Selbstflessen halten das würde ich jetzt gar nicht so gleichsetzen sondern... Die Jugendgenerationen, die wir jetzt haben sind bei Weitem nicht die Ersten, die das tun, die sich mit für sie schockierenden Bildern auseinandersetzen um sich ihre eigene Normalität zu versichern, da gab's auch Und der Elterngeneration und der Generation davor durchaus auch, das ist nicht ungewöhnlich.
00:38:54: Wie gesagt sich immer wieder der eigenen Normalität zu versichern ist ganz wichtiger Faktor in diesem Alter.
00:39:03: Spannend finde ich es wie gesagt diese Diskussion über ständig verfügbare Chronografie.
00:39:08: Das ging vor zehn Jahren bereits los.
00:39:12: Es hatte dann so einen fatalistischen Ton dass wir dass ich schon sagt, den Jugend haben die sexuell total verrot und die immer früher sexuell aktiv wird.
00:39:21: Und genau da gab es ganz viel schwarze Malerei.
00:39:24: und tatsächlich ist das so, dass wir jetzt gerade eine Generation haben, die ihr erstes mal zu spät hat wie Lee also im Schnitt mit neunzen Jahren.
00:39:33: ja die werden immer später sexuell aktiv und schützen sich dabei sehr effektiv.
00:39:41: Ja, also die wissen auch um Riesigen von ungeschützten Sex.
00:39:45: Die sind wesentlich besser dabei sich zu schützen als die Generationen davor.
00:39:50: Ich sag, Sexualität setzt später ein.
00:39:55: Also das ist nicht eingetreten.
00:39:57: Wir haben keine Jugend, die jetzt mit drei Zählen schon quasi im Großteil sexuell aktiv ist.
00:40:03: Das ist nicht so.
00:40:04: Ja und auch da spielt Digitalisierung eine Rolle, weil sich da einfach bestimmte Prozesse auf das Digitale schon verlangert haben.
00:40:11: Und dann quasi der persönliche Körpernasexten hat sich alles ein bisschen nach hinten verschoben... ...und zu der Befragung über die ich gerade sprach als die acht- und neunklasse besprochen wurden.
00:40:27: Da wurde mehrheitlich, wie ich schon sagte gesagt das was Pornografie zeigt bildet nicht die Wirklichkeit von Sexualität ab und Jugendlichen wurden gefragt.
00:40:36: Was für sie denn wichtig ist Für echten Sex?
00:40:40: Woran Sie guten Sex für sich identifizieren würden Ganz ganz oben des Akten.
00:40:46: Fünfe und neunzig Prozent küssen Liebesbekundungen In Kontakt spüren in Nähe zu der Person Spüren.
00:40:53: ja also Conträr zudem was Poneografie zeigt Ja Und tatsächlich die Jugendlichen, die selbst Angaben das viel zu nutzen haben sich auch sehr nachdrücklich gewünscht dass das Sprechen über Poneografie in die sexuelle Bildung auch in den Institutionen mit aufgenommen wird.
00:41:12: Weil wir wünschen es sich Unterstützung dabei das einzuordnen und das besser zu verstehen.
00:41:17: Also die gehen nicht los und gucken den ganzen Tag Pornos und bauen darauf quasi ihre ganze Vorstellung darauf auf wie Sex zu sein hat.
00:41:28: Die sind durchaus kritisch mit diesem Medium.
00:41:34: Beruhigend ja zu hören, finde ich.
00:41:36: Ja auch in meiner Art gemerkt es wird.
00:41:39: die haben oft viel mehr Kompetenz als wir Erwachsene denen das zu zutrauen wollen und durch das Risikobewusstsein war es mich immer wieder überrascht wie was sie nicht so alles auf dem Schirm haben und worauf die achten.
00:41:56: Also wir haben jetzt ja schon viel über Aufklärung, über Sex und über Pornos gesprochen.
00:42:00: Ich würde ganz gerne nochmal ein anderes Fass aufmachen vorausgesetzt.
00:42:03: Flo hat nicht noch eine ganz dringende Verragel zu dem Komplex?
00:42:07: Nein!
00:42:07: oder?
00:42:07: Ich glaube,
00:42:08: wir sind schon gut reingegeben.
00:42:09: Okay weil wenn wir hier schon Sexualpädagogen sitzen haben der uns Fragen und Antwort steht würde ich gerne nochmal das Thema ansprechen wie wir denn als Eltern umgehen wenn wir ein Kind haben.
00:42:23: dass sagt ich glaube ich bin quer oder ich bin mir bei meiner geschlechtlichen Identität unsicher.
00:42:29: was ist in diesem Moment die wichtigste erste Reaktion der Eltern die nicht sozusagen das Kind verschreckt und jetzt nicht Mauern aufbaut, weil letztendlich will man ja das Kind weiterhin begleiten in dieser sehr schwierigen Phase.
00:42:51: Ja da ist es ratsam zu akzeptieren, die Gefühle des Kindes-Saisonmenschen dann anzuerkennen und tatsächlich auch für ratsam sich für das große Entgegen gebrachte Vertrauen zu bedanken Weil ein Coming Out ist ein ganz großes Schritt für queere Menschen.
00:43:17: Und es ist, glaube ich auch wichtig zu verstehen, dass das innere Coming-Out also die Selbsterkenntnis darüber vielleicht queer zu sein oder vielleicht anders zu empfinden als die Mehrheitsgesellschaft um einen rum.
00:43:29: Das findet oft schon Jahre früher in der Person selbst statt, dass sie sich selbst dieser Gefühle erst mal bewusst wird und dann den Eltern mitzuteilen ist er erst mal ein gutes Zeichen.
00:43:40: Das heißt, die Beziehung zu den Eltern ist so gut dass das Kind sich da auch anvertraut und auch sicher genug fühlt um das mitzuteilen.
00:43:48: Und wichtig ist eben Dass das ernst genommen wird und dass es vielleicht auch in dem In der Situation dass das kind vielleicht selber noch gar nicht so genau greifen kann was es ist Dass man das da erstmal darin belässt das ist ja okay Du musst es für dich selber erst einmal rausfinden.
00:44:08: Was nicht hilfreich wäre, ist dann eben Beschämung, Ablehnungen.
00:44:12: Das so zu tun als das geht wieder vorbei.
00:44:16: Das ist schon okay und das nicht ernst nehmen weil das würde das Kind eher zum Rückzug bewegen, weil es sich nicht verstanden fühlt ja?
00:44:25: Und auch dieses ich bin mir irgendwie nicht sicher kann ja durchs auch eine Möglichkeit sein gemeinsam mit dem kind dass weiter zur gründen indem man zb sagt ok es gibt mittlerweile ganz viele Begrifflichkeiten, die ganz viele geschlechtliche Identitäten und Sechs Orientierungen beschreiben.
00:44:43: Vielleicht gehen wir einfach mal auf die Suche ob es da eins gibt was auf dich zutrifft wo du sagst dass das spreche dich an.
00:44:49: das entspricht dem wie du dich fühlst.
00:44:52: ja also offen sein akzeptieren und eben nicht versuchen dem Kind die Gefühle abzusprechen.
00:45:02: Das finde ich ganz spannend.
00:45:05: Jetzt haben wir ja grundsätzlich in dieser Folge über Themen gesprochen, für die wie wir auch festgestellt haben viele Menschen auch eine gewisse Scham empfinden und viele Eltern setz sich oder glauben wir oder glaube ich haben Angst in solchen Gesprächen etwas Falsches zu sagen.
00:45:29: Das ist ja glaube ich auch eher, wenn man nicht drüber spricht.
00:45:32: Nicht nur andere Prägung sondern vielleicht auch irgendwas falsches zu sagen.
00:45:36: Gerade bei Themen wie eben das Thema Orientierung oder auch Identität, wie wir es gerade hatten.
00:45:41: Grenzen, Pornografie was macht aus deiner Sicht einer wachsenden Ansprechbar?
00:45:46: Wenn ihm das Thema selbst unangenehm
00:45:48: ist?
00:45:51: Ich glaube die Erwachsenen müssen für sich einmal klären warum.
00:45:55: Es ist mir unangenergenehm dass etwas was sie mit sich selbst dann ausmachen müssen und kann ja helfen, das zu identifizieren.
00:46:01: warum fällt es mir so schwer darüber zu sprechen und sich damit auseinandersetzen sich selbst zu reflektieren.
00:46:08: Das kann schon helfen.
00:46:09: und weil du sagtest dass Eltern auch Angst haben da was Falsches zu sagen ich sage mal solange das wohlwollende Wurte sind ist es vielleicht immer noch besser als gar nichts zu sagen.
00:46:25: Man muss nicht alles wissen.
00:46:26: Du musst auch nicht alles kennen, das sind ja auch Möglichkeiten mit dem Kind wie ich gerade schon sagte irgendwie gemeinsam zu lernen.
00:46:33: Das ist ja völlig in Ordnung.
00:46:34: Ja die Kinder wollen ja im Zweifelsfall niemanden der alles weiß, die könnten auch KI fragen.
00:46:43: Hier geht es um persönliche Beziehung da darum und das kann man ja wie gesagt gut begleiten, da kann man mitgehen.
00:46:54: Wichtig ist eben das nicht um den heißen Brei geredet wird.
00:46:56: Das ist auch für die Jugendlichen, die spüren das ja, dass sich jemand damit auch unwohl fühlt und gleichzeitig Scham... Auch da haben wir schon drüber gesprochen.
00:47:06: Scham darf auch da sein!
00:47:09: Und sie darf auf beiden Seiten sein.
00:47:10: Die Jugendliche darf Charme finden und die Eltern dürfen das auch ganz normal.
00:47:16: Und auch das kann man besprechen, dass der Scham da ist Ja, und dann auch gemeinsame Gründen.
00:47:23: Warum ist es so?
00:47:24: Und wenn's jetzt zum Beispiel darum geht, nehmen wir mal das Kind stellt z.B.
00:47:30: explizite Fragen zu einer Sexualpraktik.
00:47:33: Auch das kann ja sein!
00:47:35: Dann möchte ich vielleicht nicht von meinem Kind mein eigenes sexuell Leben ausbreiten.
00:47:43: Das ist ja durchaus auch unangenehm.
00:47:45: Das wäre auch für das Kind unangenernehm.
00:47:48: Da gibt es zum Beispiel ganz praktisch die Möglichkeit zu sagen... Einige mögen das so, andere mögen es so.
00:47:54: Und wieder anderen machen das dann so und so kann man dem Kind das ganz gut vermitteln.
00:47:58: Da gibt's verschiedene Perspektiven darauf oder verschiedene Ebenen.
00:48:02: Kann vielleicht seine eigene Darin integrieren ohne sagen zu müssen also ich mache das so.
00:48:07: Das wäre unangenehm.
00:48:12: Ich finde auch Humor kann auch total helfen.
00:48:14: Man darf auch mal drüber lachen.
00:48:16: Man ist in diesen Situationen natürlich auch angespannt Und da kann Humor helfen, einfach mal zu lachen ohne das ins Lächerliche zu ziehen.
00:48:24: Also das soll es nicht sein!
00:48:25: Das ist ja durchaus ein Thema wo der junge Menschen Interesse daran hat.
00:48:30: Ja und ansonsten authentisch bleiben auch die Kinder und Jugendlichen, die spüren dass wenn dann irgendwie was vorgegaukelt wird, was nicht da ist, einfach authentisch beim gemeinsam lernen und gemeinsam diese Erfahrung machen.
00:48:43: Weil am Ende ist es das was Kinder- und Jugendliche für ihre ganze Sexentwicklung brauchen.
00:48:50: Erwachsene, die ansprechbar sind, die authentisch sind und eine klare Sprache haben.
00:48:55: Und die Kinder eben dadurch begleiten statt sie alleine zu lassen und die Beziehung auf Augenhöhe anbieten können.
00:49:03: Statt die Kinder im Regen stehen zu lassen, weil ich mich mit den Themen wohlfühle.
00:49:09: Damit ist nicht noch ein Geholfen am Ende.
00:49:13: Enrico wir haben heute einen ziemlich großen Bogen gespannt!
00:49:17: vom Kita-Kind bis hin zum Coming Out des fast schon Erwachsenen.
00:49:23: Aber das war sehr viel, ich finde es aber trotzdem sehr wichtig weil wir halt ja auch sehr unterschiedliche Hörer und Hörerin haben.
00:49:30: Manche sind vielleicht werdende Väter, manche sind tatsächlich haben schon erwachsene Kinder und ich find's gut dass wir jetzt viele Ansatzpunkte für unterschiedliche hörer gefunden haben.
00:49:43: Wenn sich jetzt jemand noch vertiefen will, dann kann er das ja sicher nochmal auf einer anderen Weg machen.
00:49:47: Aber es gibt nichtsdestotrotz eine allerletzte Frage, warum sind Podcasties immer die gleiche?
00:49:52: Und die würde ich jetzt doch einmal stellen.
00:49:53: und zwar haben wir eine echte Papa-Playlist bei Spotify, die von Folge zu Folge anwächst mit den Musikwünschen unserer Gäste.
00:50:02: Jetzt bist du am Drücker sozusagen!
00:50:05: Welchen Song Wunsch von dir dürfen wir mit auf die echte Pappers Playlist von Spotify
00:50:11: nehmen?!
00:50:13: Fällt dir was ein?
00:50:14: Ja, das fällt mir etwas ein.
00:50:15: Ich hätte den Song Rue genommen von der Band She Passed Away.
00:50:21: Das ist ein bisschen älter für zehn Jahre oder ein bisschen alt Was ich sehr gern mag und was.
00:50:30: dieses Lied erinnert mich auch immer wieder daran was meine Frau alles für mich tut und wie sehr sie mich unterstützt Und dass ich da wo ich heute bin ohne die Unterstützung meiner Frau nicht wäre.
00:50:41: Und daran erinnert mich dieses Lied immer so ein bisschen und deswegen schlage ich das für die Playlist vor.
00:50:46: Ja, okay.
00:50:48: Schöne Geschichte sozusagen zu dem Song!
00:50:51: Ich dachte jetzt kommt irgendwas mit Sex, aber es ist noch viel schöner.
00:50:56: Gut also... Dieses Lied kommt auf die echte Pappers Playlist auf Spotify, die abonnieren könnt.
00:51:01: Achtung, jetzt kommt eine Werbung in eigene Sache.
00:51:03: Die abonnieren können genauso natürlich wie uns am Podcast selbst.
00:51:06: Abonnieren anhören bewerten weiter sagen.
00:51:10: Und wenn ihr eine Frage habt zu dieser Folge, zu diesem Thema oder generell zu unserem Podcast könnt ihr uns auch in die E-Mail schreiben.
00:51:17: und wohin die E mail geht weißt du immer der Flow?
00:51:19: Genau.
00:51:19: Die geht an podcast.dechtepapperspunkt.de.
00:51:22: Gut!
00:51:23: Ich sage das ja gerade schon Enrico wir haben großen Bogen gespannt.
00:51:28: Wenn man sich jetzt vertiefen will und sagt so hey was der Enrico gesagt hat dass ist total interessant.
00:51:32: aber ich würde gerne da noch mal ein bisschen ins Eingemachte gehen.
00:51:38: Wo findet man Informationen zu deiner Person, zu den Themenfeldern die du bearbeitest.
00:51:43: Du arbeitest ja beim SRS Kinderdorf.
00:51:45: wo geht man am besten ins Internet?
00:51:49: Da würde ich einmal das BIYÖK empfehlen Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit.
00:51:56: Ah okay!
00:51:57: Die haben eine ganz breit aufgestellte Bibliothek, die haben Tipps Materialen.
00:52:02: da gibt es ganz viel zu finden.
00:52:04: Und wer sich noch mal speziell für das Thema Jugendliche digitale Lebenswelt interessiert, kann ich sehr empfehlen.
00:52:12: Das Buch aufgeklärt statt aufgeregt von Madita Oeming.
00:52:17: Ganz wunderbares Buch, das liest sich ganz toll und Frau Oembing ist sowohl sexuell als auch Medienpädagoren.
00:52:24: Das heißt die kommt quasi aus beiden Welten.
00:52:29: Sie schreibt ganz toll mit ganz vielen praktischen Tipps auch, wie Eltern wunderbar in Beziehungen gehen können.
00:52:35: Sie spricht auch immer wieder von Medienbeziehung statt Medienerziehung und das Buch ist uneingeschränkte Empfehlung.
00:52:42: ein ganz, ganz wunderbares Buch.
00:52:44: Okay!
00:52:44: Und wenn man sagt, der Erico hat aber total tolle Sachen gesagt, finden wir dich irgendwo auf Social Media?
00:52:51: Ich bin auf Social media nicht aktiv.
00:52:53: tatsächlich, Dürfen wir gerne eine E-Mail schreiben an denriko.plöttner.sos-kinderdorf.de.
00:53:00: Okay, ja das ist doch ein Superlösung!
00:53:02: Und wenn es da Fragen gibt können wir uns da super gern austauschen.
00:53:07: Ja dann vielen Dank für das Angebot.
00:53:08: Vielen vielen dank für deine Zeit und deinen Input.
00:53:10: Vielen
00:53:10: Dank und vor allen Dingen für deine Geduld bei unseren Sprachen.
00:53:14: Ich danke euch's hat mir sehr viel Spaß gemacht
00:53:17: Uns auch Enrico, cool.
00:53:19: ich hoffe ihr werdet uns bald mal wieder und alle anderen hoffentlich in zwei Wochen schon wieder.
00:53:23: Bis dann, macht's
00:53:24: gut.
00:53:24: Danke euch!
00:53:24: Tschüss!