Echte Papas

Echte Papas

Der Papa-Podcast

Transkript

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00:00:09: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Echt Papas, der Podcast mit unter anderem mir Florian und unter andermit

00:00:16: Marco, Redaktionsleiter des Magazins Men's Health Dead.

00:00:19: Ich muss sagen dass dieser als seriöse Tonfall mir total gefällt gibt uns sowas Seriosheit beim seriösem Tonfall aber egal und gemeint Ungemeinsam sind wir die echten Papas!

00:00:33: Jetzt haben wir wieder die Tonlage, die wir kennen.

00:00:36: So, Flo ich will

00:00:36: auch nicht lange... Ich war noch immer

00:00:37: seriös schon seit ...

00:00:41: du zählst mit, toll.

00:00:43: Und wer alle hundert und siebzig Folgen schon gehört hat weiß Wir starten immer mit einer Frage.

00:00:47: dieses Mal darf ich dich fragen?

00:00:49: Und meine Frage ist so Wie ist das eigentlich bei euch Mit den Großeltern oder tatsächlich mit den Großvätern?

00:00:57: Seht ihr die regelmäßig?

00:00:59: Sehe existieren.

00:01:01: Und sieht dein Sohn die regelmäßig, sind das sozusagen aktive Großväter?

00:01:06: oder sieht man die eigentlich nur eingerahmt im Bild im Wohnzimmer?

00:01:10: Beides!

00:01:11: Man muss aber dazu sagen dass zwischen Hamburg und den Orten an denen die Großvätern leben ein paar Flugminuten bestehen und das nicht sind keine zehn Minuten sondern das ist schon ganz schön langen.

00:01:24: also Möglichkeit, sie regelmäßig zu sehen ist damit quasi geografisch schon mal ausgeschlossen.

00:01:31: Wenn wir sie sehen oder wenn Sohn und Großväter sich sehen dann haben Sie sich lieb und machen eine ganze Menge und haben auch glaube ich so kann ich das einschätzen.

00:01:41: Eine Menge Spaß!

00:01:43: Und trotzdem hängen sie gerahmt hier in unserer Wohnung was normal ist.

00:01:48: dass du keine Familienfotos in der Wohnung hast stimmt mich besorgt.

00:01:54: Das wird sicherlich noch ändern?

00:01:56: Ich habe alles auf dem Handy, gut!

00:01:58: Also auf eure Großväter können wir heute bei dieser Podcast-Folge nicht zählen aber wir haben einen anderen Großvater eingeladen.

00:02:06: Ja, das ist gut.

00:02:07: Gott sei

00:02:08: Dank gibt es noch andere Großvätern.

00:02:09: Genau und zwar ein ganz besonderen Großväter oder Vater nämlich dem Kesta Schlenz und vielleicht kennen den einige.

00:02:16: der hat jahrelang bei der Brigitte und beim Stern gearbeitet ist also Journalist ein Kollege und hat tatsächlich schon sehr viele Bücher geschrieben.

00:02:27: Unter anderem einen Standardwerk für alle Pappers, ich halte das einmal kurz in die Kamera für alle die diesen Podcast nicht nur hören sondern auch sehen.

00:02:36: er hat nämlich vor dreißig Jahren schon Mensch Papa geschrieben und darin so das letzte Abenteuer Vatersein beschrieben also im Grunde ein Papabuch-Pionier würde ich mal sagen oder einer der ersten neuen Väter.

00:02:48: So, und jetzt ist der Kesta nämlich vor glaube zwei Jahren Großvater geworden.

00:02:52: Was hat er gemacht?

00:02:54: Er hat einen Nachfolgeband von Mensch-Papa rausgebracht, nämlich Mensch-Opa!

00:03:00: Die

00:03:01: Titel ist total überraschend.

00:03:03: Aber es

00:03:05: sollte ja auch gut so sein.

00:03:08: Da hat aber auch ein Team lange dran gesessen für Brainstorming.

00:03:11: Also wir haben heute einen Gast, ganz viel Vaterexpertise hat, sondern auch Großvater-Expertise und... Und

00:03:22: sich leicht verständliche Buchtitel ausdenken.

00:03:24: Ja

00:03:25: genau!

00:03:26: Und der halt auf diesen Spagat vielleicht nachvollziehen kann zwischen Vater sein und Großvaters sein.

00:03:31: das ist ja manchmal auch so ein Generationskonflikt und also bevor ich jetzt ihn noch lange anmoderiere Ich glaube wir lassen ihn einfach mal rein oder?

00:03:40: Machen wir so.

00:03:41: Herzlich willkommen, Kesta Schlenz.

00:03:43: Willkommen bei den Echten Pappers!

00:03:44: Wir freuen uns total.

00:03:45: so ein... darf ich Urgestein sagen?

00:03:47: Ein Papa-Urgesteins?

00:03:53: Ich freu mich auch.

00:03:55: Ja also ich sag Urgesteil weil du tatsächlich gerade einen Buch geschrieben hast aber es ist sozusagen eine Fortsetzung von einem Buch was du schon vor dreißig Jahren geschrieben hast.

00:04:07: Also vor dreizig Jahren Hast du ja Menschpapa geschrieben und das Vater werden als letztes Abenteuer bezeichnet sozusagen.

00:04:18: Und jetzt, dein Nachfolgeband heißt dementsprechend Menschoper und man kann sich vorstellen worum es in diesem Buch geht!

00:04:27: Und meine erste Frage wäre jetzt tatsächlich wenn Du heute auf diese Zeit zurückschaust also sozusagen auf die Menschpaparzeit Wie fühlt sich dieses Abenteuer, dieses letzte Abenteuern aus der Perspektive eines Großvaters an.

00:04:43: Hat man da dazugelernt?

00:04:44: Oh ja!

00:04:45: Man hat natürlich dazugelernt aber es fühlt sich auf eine bizarre Weise auch unwirklich an weil mir diese Zeit noch so präsent ist.

00:04:53: Ich war und bin hier ein begeisterter Vater meine Söhne sind jetzt Erwachsenen, Vierunddreißig und Zweiunddreißig Und das ist mir alles noch sehr Präsent.

00:05:03: Und na klar, ich erinnere mich noch.

00:05:05: Ich habe ja Mensch Papa geschrieben da war ich Anfang dreißig und hab darin ja auch beschrieben dass sich als sie es klar war meine frau schwanger mit dem ersten kind ich mich fragte mensch schaffe ich das packe ich das bin ich reif genug dafür?

00:05:18: ich spiele doch noch in der rockband ich habe doch noch so viel vor und muss kann hier noch weg am wochenende und all solche Sachen.

00:05:24: und also stellt mir gewisserweise so eine sinnfrage was das wohl alles wird usw.

00:05:31: Und dann, ich fasse es kurz zusammen was eigentlich der zentrale oder zentraler Moment war als mein Sohn Henry das erste Mal Papa zu mir sagte.

00:05:39: Da wusste ich dass ist jetzt eine Jobbeschreibung, eine Standortbestimmung und das ist das was sich auch machen will und da war kein Zweifel mehr.

00:05:50: Spät, dreißig Jahre später als ich jetzt sozusagen parallel mit dem Großeltern werden ging.

00:05:56: Ich ja in Rente was natürlich für mich ein riesen Einschnitt war.

00:06:00: Also bin ja beim Stern gewesen, zwanzig Jahre und hat dann nicht aufwider gefragt Was wird denn jetzt?

00:06:05: Was kommt da noch?

00:06:06: und so weiter.

00:06:06: Und wieder war ein Kind nämlich unsere erste Enkelin Jonna Ein Teil der Antwort weil dieses Opa sein empfinde ich als absolut sinnstiftend und großartig.

00:06:19: Also durch und durch Familienmensch muss man sagen auch irgendwie.

00:06:23: Ja,

00:06:23: ja das ist so.

00:06:25: Und bevor jetzt Florian gleich seine nächste Frage hinterher schießt, muss ich einmal noch dazwischen geredet.

00:06:28: schon weil du gesagt hast deine Vaterzeit ist hier so präsent als deine beiden Söhne auch noch so klein waren.

00:06:35: Ich kann das gut nachvollziehen weil mein ältester Sohn inzwischen auch schon zwanzig nicht trotz denke ich manchmal Hab's auf der Zunge solche Sätze wie, zieh dir einen Schal an wenn du rausgehst oder hast du die Zähne geputzt abends.

00:06:50: Ja ja.

00:06:52: Geht das auch noch so?

00:06:53: Auch wenn die Kinder noch älter sind?

00:06:55: Nee, das habe ich mir tatsächlich abgewöhnt.

00:06:57: Das hab' ich mir wirklich abgewöhn'.

00:07:00: Es ist halt fast so dass sie mich manchmal beraten, Papa brauchste ja keine Sorgen machen und das läuft schon usw.

00:07:06: Ich bin ja immer sehr fu... sehr vorsichtig gewesen und so weiter.

00:07:09: Meine Frau war da ein Ausleichnis-Element.

00:07:11: Nee, das mache ich nicht mehr!

00:07:15: Ich kann es dir sagen... Das hört um die Dreißig auf wenn die Kinder um die dreißig sind.

00:07:19: Okay habe ich also noch zehn Jahre?

00:07:21: Ja genau.

00:07:22: Jetzt hast du gerade schon anklicken lassen.

00:07:26: für dich waren sozusagen diese Rollenbeschreibung die du dann darauf gedrückt hast aber ebenst Passiv, also du hast sich nicht aktiv drum bemüht sondern im Grunde genommen doch beim Vater werden schon.

00:07:36: aber das waren sozusagen so ein bisschen die Hintergründe für deine Bücher.

00:07:40: jetzt habe ich die.

00:07:45: Wenn wir jetzt mal direkt einsteigen, also so einen Deep Dive machen was?

00:07:47: Was wolltest Du jungen Vätern mit dem Buch Mensch Papa Mitgeben und was?

00:07:53: im Endeffekt?

00:07:54: ja dann den Großvätern?

00:07:57: Also bei Mensch Papa war es so, dass ich, sozusagen als ich wusste, ich werde Vater habe nach einem Buch gesucht und ich fand eigentlich nichts.

00:08:07: Damals kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen weil das zahllose Papa Peter und sowas wie euch sowas toll ist.

00:08:12: Das gab's einfach nicht.

00:08:13: da gab's so spießige Bücher von Vater sein dagegen sehr also ein bisschen blöd.

00:08:19: Und es gab einen sensationell gutes Buch, nämlich Axel Hackel der kleine Beziehungsberater.

00:08:23: Als ich das las dachte... Oh ja, den töt man nicht!

00:08:26: Da dachte ich als ich das laß, nee, besser kann ich's nicht machen.

00:08:29: und dann hab' ich mir gedacht okay, ich merke wie begeistert ... Ich bin, ich war ja schon Vater als ich's gut schrieb und ich möchte einfach diese Begeisterung weitergeben.

00:08:36: und da war die Rolle von Männer noch ein bisschen anders.

00:08:40: Das fing so an, der neue Mann

00:08:41: usw.,

00:08:43: das passte halt ganz gut.

00:08:45: Väter zeigen, dass es großartig ist Vater zu werden aber das man sich eben auch als einbringen muss.

00:08:51: Dass es nichts bringt wenn man am Rand steht und immer zuguckt und sagt macht du mal und so beim Wickeln usw.

00:08:58: Ich wollte einfach meine eigene Begeisterung zum Ausdruck bringen und Väter animieren sich ebensozu begeistern Und ich ist auch ein Ratgeber gewesen.

00:09:07: all diese Sachen was in der Schwangerschaft kommt dann später wie verändert sich die Beziehungen usw.. Das habe ich da alles reingebaut.

00:09:14: Und bei dem Operbuch, das war ja deine Frage.

00:09:17: War es halt so was ähnlich dass ich gedacht habe Oper zu sein.

00:09:22: man kann praktisch der alte Sack sein der immer nur gütig nickt und ab und zu mal auf den Spielplatz mitgeht.

00:09:29: Man kann sich aber auch volle Pulle einbringen und dann kommt einfach wahnsinnig viel zurück.

00:09:33: und Ich bin immer begeistert Wenn ich bei Jonna, wir haben jetzt schon ein zweites Enkel.

00:09:37: Wir haben ein zweides Enkelkind Feline Aber Jonna und ich haben eine super Beziehung.

00:09:42: Und wenn ich komme fängt es hier an zu grinsen und sagt Opa mach Quatsch.

00:09:45: das ist also meine Kerntkommetiz mit ihr rumzualbern.

00:09:49: und Das ist großartig.

00:09:50: und diese Begeisterung wollte ich in beiden Büchern weitergehen.

00:09:54: Okay, jetzt haben wir schon mal die Gemeinsamkeit gefunden.

00:09:57: Der Flo hat gerade schon beide Bücher in die Kamera gehalten.

00:10:00: das kann ich natürlich auch

00:10:02: unbedingt.

00:10:03: ich sage euch

00:10:05: und meine Frage dazu wäre jetzt was unterscheidet für dich?

00:10:08: Das Vater sein vom Großvater sein?

00:10:10: am stärksten also der Gemeinsamt haben wir jetzt schon erfahren.

00:10:15: aber die Unterschiede also mal abgesehen davon dass du nicht direkt beim Zeugungsprozess beteiligt warst Was ist da noch anders?

00:10:24: Also da gibt es einen ganz, ganz klaren Punkt.

00:10:26: Ihr seid ja beide Väter und ihr wisst ja auch wie anstrengend das sein kann.

00:10:30: bei aller Begeisterung ist es ja denn doch manchmal nicht so ganz einfach.

00:10:34: und tatsächlich ist der große Unterschied dass man als Opa volle Pulle dabei sein kann auch bis ein Rande erschöpft.

00:10:41: wo aber dass man sich rauszieht wieder irgendwann.

00:10:43: wir fahren dann irgendwann nach Hause meine Frau und ich dann machen wir uns unser Essen.

00:10:47: wenn wir unseren Enkeltag einmal die Woche am Enkeltak dann ist alles wieder gut.

00:10:51: Dann kann man chillen und sich entspannen, sagen hier jetzt übernehmt ihr wieder!

00:11:00: Und das ist halt der große Unterschied.

00:11:02: Das ist Quality Time die man aber selber bestimmen kann außer man muss in Notfalleinsatz machen weil wie wir das mal hatten bei Magendam beide Eltern haben uns unser Engelkind geholt mit Maske auf und es mit nach Hause genommen.

00:11:14: Das ging aber auch.

00:11:15: also das Schöne ist ja wenn man sich so einbringt wie wir Das Kind hat ... Jonna ist einfach mitgekommen und hat auch nicht geweint.

00:11:23: Ich will jetzt nach Hause oder so, die hat sich gefreut als die Eltern dann sie wieder abgeholt haben aber es war's auch.

00:11:27: Also das ist der Unterschied, dass man sich rausziehen kann.

00:11:31: Aber du hast ja einen totalen Wissensvorsprung gegenüber deinen Sohn, der jetzt gerade als Vater geworden ist.

00:11:37: Liegt da nicht auch die Fahrt?

00:11:39: Dass man denkt ich weiß es besser weil ich bin halt schon seit thirty- vier Jahren Vater und du erst seit zwei.

00:11:47: also

00:11:48: Ja, also ich neige nicht zur Besserwisserei.

00:11:56: Das unterscheidet

00:11:57: uns!

00:12:01: Ich bin auch nicht so der Papa gewesen... der jetzt sozusagen ständig so manend erzählen und so weiter.

00:12:11: ich habe schon input gegeben und ähnliches aber diese diese rolle hatte.

00:12:16: ich hab in der familie nicht habt schon mich eingebracht später auch dann an der schule usw.

00:12:21: allerdings ausschließlich ist in deutsch und philosophie.

00:12:24: alles andere hat nicht geklappt, aber mir war zum beispiel eins wichtig wenn wir dann schon sozusagen in die tiefe gehen Das kann ich hier erzählen, weil mein Vater ist links gestorben und da würde das wahrscheinlich auch verstehen.

00:12:41: Ich hatte Angst vor meinem Vater.

00:12:43: Der viel unterwegs war, also ein Soldat ... Und der war jetzt kein Terror-Papa aber ich hatte immer Angst dass er explodiert.

00:12:51: Und das war irgendwie sowas was mich die ganze Kindheit begleitet hat.

00:12:55: dieses hoffentlich bleibt der alte Kuhl.

00:12:59: Was ich mir am Anfang vorgenommen habe und was sich ganz wichtig fand Meine Kinder sollen nie Angst vor mir haben.

00:13:05: Respekt, okay!

00:13:06: Also auch anerkennen dass man bestimmte Regeln und Grenzen setzt.

00:13:09: aber dieses Thema Angst einflößend und Warte bis Papa kommt diese Nummern die man früher so kannte das habe ich mir vorgenommen was dazu geführt hat dass sich im Wesentlichen für das Unterhaltungsprogramm zuständig war Und meine Frau sich manchmal fragt warum hab ich eigentlich jetzt noch einmal drei Kinder?

00:13:27: Aber deshalb diese Rolle, also den Wissensvorsprung, dem behalte ich weit gehen für mich.

00:13:35: Finde ich schön!

00:13:36: Dann haben wir jetzt die Unterschiede mal skizziert.

00:13:39: Lass mal zu den Gemeinsamkeiten kommen weil auch wenn da jetzt Erfahrung der Erfahrungsschatz, thirty-two Jahre zum Beispiel... Ich weiß nicht ob das jetzt

00:13:50: so

00:13:50: ungefähr kommt.

00:13:52: oder eben die Besserwisserei Was ist der Grundsätzliche, die grundsätzlichen Gemeinsamkeit?

00:14:01: Egal ob Vater oder Großvater.

00:14:04: Das vereint sie miteinander.

00:14:06: Abgesehen von der Liebe.

00:14:07: Ich glaube die Liebe und die Vereine sind uns alle.

00:14:09: Ja das ist es!

00:14:11: Es ist vor allen Dingen... Die Erkenntnis, das habe ich damals schon gehabt als wir dann mit beiden Söhnen sozusagen als Familie.

00:14:19: Wir haben uns dann auch sehr früh hier so ein kleines Haus gekauft und uns verschuldet was mich damals sehr belastet hat und da unter anderem dazu geführt hat dass sie ununterbrochen Bücher geschrieben haben um schnell abzubezahlen.

00:14:35: Aber damals war das schon so, dass wir beide, meine Frau und ich, gemerkt haben.

00:14:40: Das ist wahrscheinlich die schönste Zeit unseres Lebens!

00:14:42: Wir vier hier, wir gegen den Rest der Welt dieses Gefühl Familie als Kern von allem... Ich habe jetzt gemerkt, dass es mit den Enkelkindern nochmal durchleben kann in etwas gechilder Reform, wie ich schon sagte immer so im Papa und Oma einsetzen.

00:15:02: Aber diese Begeisterung für Familie als Kern und etwas woran man sich festhalten kann und was einem auch allen Fairnessen und Wiedrigkeiten bis Lebens bei all diesen Dingen hilft das ist glaube ich die wesentliche Gemeinsamkeit dass man sich auf das verlassen kann.

00:15:21: Diese große Kraft der Familie und der Verbundenheit.

00:15:24: Kester, du schreibst dir in deinem Büchern mit viel Humor und Selbstironie.

00:15:28: Und du hast ja gerade auch schon erzählt, Opa kann man viel Quatsch machen!

00:15:31: Also das scheint auch sehr lustig zu sein... ...mit deiner Enkeltochter.

00:15:36: Aber

00:15:37: wo

00:15:38: stößt den Humor an seine Grenzen?

00:15:42: Hast Du das schon erfahren?

00:15:43: Weil tatsächlich, ich meine Deine Enkeltochter ist jetzt zwei.

00:15:47: Also Quatschenmachen ist ja das eine aber Selbst-Ironie beispielsweise verstehen ja Zweijährige gar nicht.

00:15:53: Nee

00:15:54: Wenn Sie nicht lachen, dann ist die Grenze erreicht.

00:15:57: Genau.

00:15:59: Nein aber ja das habe ich schon erlebt.

00:16:01: also ich hab's schon erlebt.

00:16:02: Ich bin ja jetzt wie ich erwähnt ist bereits obwohl ich immer noch Probleme mit dem Wort Rentner.

00:16:08: Aber so ist es nun mal.

00:16:10: Ich war ganz geschockt dass sich mein Rentner ausweist zum Schickbekommen.

00:16:13: Übrigens ein unglaublicher Lappen.

00:16:17: Tatsächlich ist es so dass ich natürlich auch merke Das ist deutlich ich war als Vater Belastbar, belastbarer.

00:16:25: Also ich habe... Wir haben damals schon mit Video gefilmt und geliehen in der Videothek so eine Kamera war.

00:16:30: wir wussten wir werden uns später freuen ist auch so.

00:16:33: Und da hab' ich manchmal gedacht Boah was war das für ein Lärm?

00:16:35: Was haben die rumgegrült und durch das Haus gelaufen.

00:16:38: Ich merke dass diese Belastbarkheit in diesem Maß nicht mehr da als jetzt Als alter Sack.

00:16:44: Und ganz klar wenn So ein zweijähriges oder es ist ja bald geht da Richtung drei Wenn die so ihre Tabower-Phasen haben und schreien, es geht nichts mehr über sich zu Boden oder wenn wir waren mit ihr im Urlaub.

00:16:58: Und dann gibt's einen Wutanfall im Laden weil sie keine Banane kriegt sofort usw.

00:17:05: Da habe ich schon gemerkt da komme ich schon an meine Grenzen und dann vergeht mir auch das Lachen.

00:17:10: Dann muss ich mich zusammenreißen dass ich ruhig bleibe Und gut ist, wenn man dann sagen kann.

00:17:17: jetzt nimm du sie mal.

00:17:18: Ich glaube ich brauche ja zwar einen Augenblick muss immer rausziehen aus der Situation.

00:17:21: also das merke schon.

00:17:23: Ich bin nicht ununterbrochen am Quatsch machen und lachen.

00:17:26: es gibt auch Momente wo man mal an seine Grenzen kommt.

00:17:29: Ja

00:17:30: Das klingt so ein bisschen nach.

00:17:33: Ich würde mal sagen nicht nach Unsicherheit aber trotzdem irgendwie bis hin nach.

00:17:37: okay die alten Zeiten sind vorbei ich möchte mich mit denen irgendwie nicht mehr Nicht mehr auseinandersetzen, aber dafür habe ich ja jetzt meinen Sohn der Vater ist.

00:17:46: Ja klar!

00:17:46: Also dieses... Am Ende ist es halt auch so wir machen viel Wir kümmern uns auch, bin da aus sehr verantwortungsbewusst.

00:17:54: Ich war immer sozusagen der... also ich war immer auf der Bodyguard meiner Kinder Also ich bin unter Karussells immer unten rum runter gelaufen.

00:18:01: Hoffentlich fallen sie nicht und ich können sie sich dann auffangen.

00:18:04: Und diese Geschichten, das habe ich immer noch.

00:18:07: Also die wissen wenn wir unterwegs sind... Ich pass auf dass Jonna nicht auf die Straße läuft.

00:18:11: oder wenn ein Hund kommt bin ich schon... Da hab' ich schon überlegt wo ist der nächste Knüppelfall zu?

00:18:15: was passiert?

00:18:17: Diese da passe ich schon auf oder so.

00:18:19: aber tatsächlich ist es so.

00:18:21: Die Verantwortung liegt bei Henry und Steffi Das sind die Eltern und die müssen auch dann am Ende klären welche Impfungen machen sie was nicht?

00:18:29: Wann gehen Sie zum Kinderarzt wann Interventen und solche Geschichte?

00:18:32: Da können wir sagen würde ich jetzt machen oder nicht, aber die Verantwortung liegt dann doch nicht bei uns.

00:18:37: Das ist dann auch schon was Entlastenses ja?

00:18:41: Aber gerade tatsächlich Stichwort Impfen da kann es zu riesigen Streitereien in Familien kommen wenn man da nicht an der Meinung ist oder?

00:18:48: Oder man muss sich als Großvater sehr auf die Zunge peißen.

00:18:51: Ja also zum Glück sind wir das.

00:18:54: da bin ich auch sehr erfreut darüber.

00:18:56: Wir sind uns in wesentlichen Fragen so haben wir weltanschaulich so Also wir sind nicht bei Kennedy in Amerika Was das jetzt mit trifft.

00:19:05: Nee, da sind wir uns schon einig so.

00:19:08: aber na klar und die Frage, die ist ja naheliegend wann fängt man an Ratschläge zu erteilen oder wann sieht man Dinge anders?

00:19:17: Da halten wir uns weit geht zurück.

00:19:18: Das schrabe ich in dem Operbuch auch in einem Kapiertel bloß nicht belehrend wird.

00:19:24: Das ist ja eine ganz schwierige Sache.

00:19:26: Du willst was sagen?

00:19:26: Ja genau da wollte ich nämlich nur mal darauf einsteigen weil im Mensch Papa geht es um die Unsicherheiten

00:19:32: Genau,

00:19:33: man steigt ja erst in das Business ein oder in das Game wie auch immer.

00:19:37: Und dann in dem Operbuch heißt es im Grunde genommen eigentlich so okay ich habe genug Lebenserfahrungen und ich lass dich daran teilhaben und zeig dir dass das relativ cool ist oder du bleiben kannst als Großvater.

00:19:58: weitgehend, aber natürlich gibt es Momente wo ich dann mal was sagen möchte.

00:20:02: Also so ein Beispiel.

00:20:03: zum Beispiel sehr eloquent ausgedrückt wir haben wenig Desens und wenn dann wird er vielleicht Einigermaßen vernünftig angesprochen, man will ja eben nicht den Gandalf geben.

00:20:16: Das ist ja genau das was ich eigentlich vermeiden will.

00:20:20: aber natürlich sind da über dreizig Jahre Lebenserfahrung dazwischen ein ganzes Leben als Vater und so weiter wobei viele Dinge damals ja anders waren.

00:20:28: also zum Beispiel ist die Menge an Spielzeug Die unserer Enkeltochter geschenkt wird Also die Menge würde ich eher reduzieren.

00:20:41: Das wird bei meiner Schwiegertochter und bei Henry nicht so eng gesehen.

00:20:47: Also da denke ich manchmal okay, man muss ja nicht so viel dem Kind geben und dann wird gesagt Ja wir können es ja wegräumen.

00:20:56: Ich denke naja wenn man nicht soviel kauft, muss man auch nicht so viele wegräume.

00:20:58: aber das sind so Sachen.

00:21:01: oder ich habe mal eine Mehl weiter geleitet als vor an sie die beiden.

00:21:06: Also ein Artikel im Spiegel war das glaube ich, da ging es um diese Fruchtriege die es auch in Reformhäusern gibt.

00:21:14: Kennt ihr ja sowieso die angeblich gesund sind und da war ein kinder als er gesagt hat lasst das dass da ist so viel zucker drin wie sie nicht gesund, es ist nicht gut.

00:21:23: Nimmt was anderes Zwiebel oder ähnlich aber nicht diese dinger.

00:21:26: und das wurde dann zum glück auf freudlich aufgenommen.

00:21:29: vielleicht hätte ich am tisch jetzt gesagt wie könnt ihr jonna diesen riegel geben seit wisst ihr denn nicht?

00:21:35: Das wäre glaube ich nicht gut angekommen wird.

00:21:36: Es hätte mich früher auch auf die Palme gebracht wenn meine Eltern in diesem ton also dieses genau auf uns zugekommen werden.

00:21:45: Ja, das ist sehr gute alte... wie sagt man?

00:21:50: Von oben herab.

00:21:51: Also aus den Eltern ich in das Kind ich oder triffst du automatisch um das Kind Ich und dann fühlt man sich gleich belehrt.

00:21:58: So ist es!

00:22:00: Und das versuche ich zu vermeiden.

00:22:01: nur dass gelingt auch.

00:22:02: also wir sind gut miteinander.

00:22:08: Dinge anders sehen, sagen wir uns auch ja okay es ist auch nicht unsere Verantwortung.

00:22:13: Auch nicht unser Business.

00:22:14: Wir machen aber auch das finde ich auch wichtig dass wir sehen wie die unserer Enkel Kinder-Töchter erzogen werden sollen und was so ihnen wichtig ist den beiden und wir achten diese Regeln.

00:22:27: also wir machen wir machen nicht die Nummer bei Oma und Opa alles anders.

00:22:31: dann gibt's Pudding und Schokolade in Massen und da darfst du das alles machen und wir gucken jetzt Herr der Ringe oder Zombies im Kaufhaus.

00:22:41: Also das so läuft halt nicht, wobei ich auch mal gelesen habe von einem Interview mit einem Pädagogen, der gesagt hat die Kinder können auch schon relativ gut unterscheiden dass manche Dinge bei Oma und Opa gehen die zuhause nicht gehen also das Regelwerke anders gehandhabt werden.

00:22:57: da sind die intellektuell schon in der Lage das einzusehen.

00:22:59: aber das muss nicht überbetrieben werden.

00:23:03: Kester, ich würde ganz gerne noch mal auf dein erstes Buch zu sprechen kommen.

00:23:06: Flo hat ja auch gerade schon gesagt irgendwie da geht es in erster Linie um die Unsicherheit junger Väter.

00:23:10: das hast du geschrieben weil du vor dreißig Jahren also Vater wurde genauso unsicher warst und ich glaube dass war vielleicht auch der Geburtszeitpunkt der sogenannten neuen Väter.

00:23:19: also das ist ja wirklich eine Generation die sich jetzt viel mehr einbringt als die Generation davor vor dreißig Jahren bei dir den Anfang genommen und ist jetzt immer stärker geworden.

00:23:36: Und ich glaube, es ist auch noch nicht durch das Thema.

00:23:38: also es gibt immer noch eine Verunsicherung weil einfach die klassischen Rollenbilder sich so aufgelöst haben.

00:23:44: viele Männer suchen, wie es denn jetzt sein könnte.

00:23:48: Lässt ich das tatsächlich auf die Oper-Generation auch übertragen?

00:23:53: Also ja wir haben schon erfahren natürlich hat man als Oper – wie du – schon thirty fünf Jahre Vatererfahrung und ja die Rolle des Vaters und des Opers sind sich sehr ähnlich.

00:24:06: Nichtsdestotrotz, wenn wir von neuen Vätern sprechen müssen wir heutzutage eigentlich auch von neuen Großvätern sprechen.

00:24:14: Und gibt es da auch in dieser Generation also jetzt in deiner Generation eine Verunsicherung wie vergleichbar mit der Vatergeneration und der Verunsicherung damals?

00:24:24: oder nimmt man das einfach vielleicht aufgrund von Lebenserfahrungen dann doch gelassener?

00:24:30: Das ist eine gute Frage, wie man so schön sagt.

00:24:33: Es

00:24:33: war auch eine lange Frage, ne?

00:24:35: Eine lange Frage!

00:24:36: Ich versuche die mal ihre Einzelzweile zu zerlegen.

00:24:38: Also ... Die Unsicherheit war tatsächlich bei mir massiv damals weil ich hatte sozusagen die Generation meiner Eltern, die ja noch anders erzogen hat, meine Eltern waren, obwohl ich dachte, ich habe Angst vor meinem Vater aber sie haben uns relativ soft so erzogen.

00:24:52: also wir haben... Also wenn ich mir hervorstelle was wie heute sozusagen Kinder was ich gut nachvollziehen kann, beschützt werden und wie sich, wie eng ihr Radius zum Teil ist, wo sie alleine hingehen dürfen.

00:25:04: Und wie ich aufgewachsen bin!

00:25:06: Und meine Frau, die mit fünfzehn, weil sie auch ein Dorf rundherum hing, per Anhalter irgendwo hingefahren ist würde heute würden ja alles schreiend los nicht weiß von Wahnsinn usw.

00:25:16: Zu Recht übrigens finde ich also diese Unsicherheit war massiv, weil ich eben auch nicht wusste was kommt auf mich zu Und was muss man alles beachten?

00:25:24: Ich bin ja eher so ein hybrorondrischer Mensch und war zum Beispiel das Thema Impfen, weil damals Vitamin K-Spritze oder Tropfen.

00:25:32: Ja nein macht man das und dies!

00:25:33: Damals war dieses Thema impfen lustigerweise... Das kommt jetzt auch wieder hoch zum Teil.

00:25:41: Wir haben Freunde die ihre Kinder nicht geimpft haben gegen Kinderkrankheiten also was ich damals schon nicht verstanden habe, die das interessanter Weise heute auch anders sehen.

00:25:51: Und also die Unsicherheiten waren da.

00:25:55: Ich glaube, was du sagst ist richtig.

00:26:00: Da entstand was... ich war damals der Redakteur bei der Brigitte und da haben wir natürlich diese Geschichten gemacht über neue Väter und der Neue Mann und da kamen diese ganzen Psychoradgeber, Männer kommen vom Mars Frauen von der Venus oder irgend sowas.

00:26:13: Also es war ja praktisch der Beginn der Durchpsychologisierung unseres Landes Und da wurden natürlich auch die Männer neu vermessen.

00:26:25: Da wurde vieles anders.

00:26:29: Nicht alles gut, das hat immer noch gedauert und ich glaube es ist bis heute nicht richtig gut.

00:26:34: also wir sind noch weit von der kompletten Gleichheit entfernt.

00:26:37: Das merken wir allein schon an der Bezahlung in diesen ganzen Geschichten.

00:26:41: aber um jetzt sozusagen an das Ende deiner Frage zu kommen... Die Gechilter sind die Unsicherer.

00:26:51: Ich glaube, dass sich die Leute, die damals versucht haben ein anderer Vater zu sein so wie ich oder es besser zu machen oder auch bewusst zu überlegen, wie will ich das gestalten als Mann?

00:27:04: Die sind heute auch ähnlich ähnliche Opas.

00:27:06: also die bringen sich ein.

00:27:07: und die Typen die damals schon gesagt haben naja weiß jetzt auch nicht und so was ich auch zum Teil verstehen kann Nicht immer einfach.

00:27:16: Ich weiß zum Beispiel noch, wie nutzlos ich mich die ersten Wochen fühlte als diese Innigkeit zwischen der stillenden Mutter und unserem erster Sohn so da war und immer die Hebamme kamen und immer so mir oder weniger mich zur Seite schob und sagte lass mich mal durch jetzt wir wollen jetzt hier mal und so weiter.

00:27:31: Da habe ich auch gedacht okay das will ich jetzt aber auch nicht länger mitmachen, mich da so als Zuschauer fühlen und mich einbringen.

00:27:39: Das kostet ja auch eine gewisse Kraft das muss man aufgestalten.

00:27:42: also die, die es damals gemacht haben, sie sind heute auch glaube ich andere U-Pass.

00:27:46: aber ich habe Bekannte oder Freunde die nicht diesen Job so machen wie ich.

00:27:52: Also die sagen Ja dann gehe ich mal hin und da bin ich auch da und gucke und dann nehme ich erst einmal auf den Schoß das Enkelkind und vielleicht auch mal vielleicht spielt auch irgendwann Fußball der Junge und so.

00:28:04: Das gibt es schon immer noch, also ich glaube das ist eine Frage von Einstellungen und ja von einer gewissen Grundeinstellung wie man sich zur Welt verhält?

00:28:17: Wenn du jetzt mal zurückschaust die Beziehung zu deinem Sohn in den letzten oder ne seid du ihn quasi durch sein Leben begleitet hast oder begonnen hast zu begleiten mit eigenem Kind.

00:28:33: Wie hat sich, wie würdest du sagen?

00:28:35: Hat sich da was veränderten?

00:28:36: Was hat sich verändern?

00:28:37: Weil es wird sicher etwas verändert haben.

00:28:40: Ja das ist äh ja das äh.

00:28:43: ich ahnte dass die Frage kommt.

00:28:45: Habt ihr darüber auch schon vorher nachgedacht?

00:28:46: Liegt

00:28:46: irgendwie auf der Hand.

00:28:47: Ich weiß aber nicht.

00:28:47: Die liegt auf der hand natürlich!

00:28:48: Aber es ist eh ich kann es nicht wirklich sagen weil also Henry mein unser Älster Hannes ist der zweite.

00:28:55: er lebt in Berlin und hat keine Kinder.

00:28:57: Ich glaube, er will auch keine Stand jetzt.

00:28:58: Aber das wird man ja sehen.

00:29:00: Das sagen viele und dann wird es noch anders.

00:29:03: Und Henry ist Pastor geworden!

00:29:06: Es war schon immer... Also das hat sich so entwickelt mit neuner, dass ich taufen lassen.

00:29:09: Wir haben die Kinder beide nicht taufen lassen.

00:29:11: oder mit neuen sagt er, ich möchte getauft werden, zum Pastor gegangen und hat am Talage zogen gesagt du?

00:29:16: Ich möchte getofft werden und so weiter.

00:29:17: So fing es an obwohl wir kein aktiven Kirchgänger waren aber er war in einem evangelischen Kindergarten.

00:29:22: Da klang mal zu.

00:29:23: Henry ist pastor geworden.

00:29:25: Ja, so ein Job wo man ja auch sehr viel nach außen geht und wo man was ja auch viel mit Psychologie und Seelsorg und so zu tun hat.

00:29:35: Und der wurde durch diesen Job irgendwie zu einer Persönlichkeit und war mit all diesen Sachen die damit zusammenhängen.

00:29:43: Ich hatte das Gefühl dass dieses Vater sein Einbaustein war um diese Persönlichkeit zu erweitern.

00:29:53: Ich habe nicht das Gefühl, dass dadurch unser Verhältnis anders geworden ist weil beide Söhne relativ gut klarkommen und autonom sind.

00:30:02: Hilfe bekommen und auch einfordern wenn irgendwas ist aber ihr sozusagen ihre Dinge schon ganz gut klar kriegen.

00:30:12: von daher habe ich nicht das Gefühle gehabt, dass sich da durch unser verhältnis verändert hat.

00:30:17: Ich gucke mir das natürlich an und finde es dann unwirklich manchmal dass ich denke ich hab doch diesen Kerl da mit dem Bart, den habe ich doch vor kurzem noch gewickelt oder aufm Schoß gehabt.

00:30:28: Oder dem hab' ich doch noch erklärt warum es schwierig ist dass man nicht alt werden kann, dass man sterben muss.

00:30:35: Das erinnere ich noch an ein Gespräch wo ihm klar war, man muss sterben und wenn man alt wird und gleichzeitig der Wilder wollte ja nicht altwerden und diese Gespräche habe mich zum Beispiel erinnert.

00:30:46: Aber dann denke ich, ja jetzt ist er groß und hat auch ein Kind.

00:30:50: Aber sie machen es gut und er macht's auch gut also von daher nichts zu klagen.

00:30:55: Ja weil ich finde das nämlich ganz spannend, weil ich habe immer noch die Bilder vor Augen wie ich in das erste Mal nach der Sechsio wenn man dann vorne am Kopf der Frau sitzt kriegt man als erstes das Kind geht ja nicht anders.

00:31:07: Wie er da so auf meinem Arm lag.

00:31:10: und jetzt er ist jetzt acht wird neun da sich immer weiterentwickelt.

00:31:16: Ich denke mir manchmal zurück so krass, das ist wie die Zeit vergangen ist.

00:31:19: aber wenn das dann irgendwann mal eigentlich in der Hit hat, wenn es dazu kommt... Dann du blickst zurück und denkst ja okay, dass was ich verspüren würde ist zeitzerrind!

00:31:30: Zeit ist relativ!

00:31:34: Ja, da sprichst du etwas an?

00:31:37: Das ist etwas, was mich sehr beschäftigt und ich glaube meine ganze Generation Ich sage ja am Anfang schon, es hat was unwirklich.

00:31:45: Ich denke wo sind diese vierunddreißig Jahre geblieben?

00:31:49: Da war der Job... ich war natürlich viel weg oder auch belastet.

00:31:54: Ich war neunjährig Kulturchef vom Stern.

00:31:58: am Wochenende irgendwie immer noch mitgearbeitet und so weiter.

00:32:02: Und all diese Geschichten, dann erinnere ich mich an die Urlaube mit den Kindern.

00:32:08: Da gibt es ein paar, die du herausragen aber auch zum Beispiel was euch noch bevorsteht... Nee, du hast das drei mit zwanzig schon erlebt!

00:32:15: Wenn man merkt, oh, es geht gar nicht mehr gemeinsam im Urlaub.

00:32:18: Das ist jetzt schwierig wenn man irgendwo hin will und die knacken bis elf und sind besoffen Dann kommt man, die Eltern wollen um halb zehn los zum Wandern und so.

00:32:30: Diese Geschichten... Aber dass man denkt warum beschleunigt sich das Leben?

00:32:35: Warum ist dieses seltsamen Phänomen was jeder kennt der meinem Alter ist, was ihr vielleicht auch schon kennt?

00:32:40: Dass man denkt wieso läuft die Zeit immer schneller?

00:32:46: Ich las neulich im Spiegel, das war auch gestern.

00:32:54: Ich hab diesen Trend irgendwo schon gesehen und verstehe es

00:32:57: irgendwie nicht.

00:32:58: Also dann denke ich, inwiezwei-sechzehn?

00:33:00: Das weiß ich gar nicht genau!

00:33:01: Ja okay da... Da war das jetzt oder...?

00:33:03: Also mein

00:33:04: Sohn ist in dem Jahr geboren.

00:33:05: für mich ist es natürlich ein absolutes Jahr aber ich denk mir warum

00:33:08: zweitzausundsechziehn?!

00:33:09: Ja

00:33:09: das is echt crazy.. Ich glaube die Kollegen und Kolleginnen brauchen immer einen neuen Aufhänger weil sie müssen liefern.

00:33:15: Machen sie halt sowas, also identifizieren sie einfach irgendwas und dann wird da ein Trett raus gebastelt.

00:33:20: So ist es halt!

00:33:21: Aber diese Zeit wie die Zeitverrin und die Endlichkeit mit der ich mich auseinandersetze und der Frage Wie kann man eigentlich gut altern?

00:33:30: Und wie kann man gut in dieser Rente oder diesen Lebensabend gehen ohne gefrustert zu werden weil das hat ja schon auch was beängstigendes.

00:33:37: Also Ich bin jetzt Praktisch, ich merke es.

00:33:41: Ich gehe jetzt in die Endrunde.

00:33:42: Harald Wadenstein hat bei euch in der Zeit einen sehr schönen Artikel geschrieben über das Siebzigwerden und er hieß glaube ich Der Tod klopft noch nicht an die Tür draußen aber er fett schon draus eine rum besuchten Parkplatz.

00:33:57: Das fand ich ein sehr gutes Bild für dieses Gefühl was man hat Und da denke ich irgendwie um die einzige Möglichkeit daraus zu kommen.

00:34:05: Jetzt mache ich den Gun Life weise.

00:34:07: allen sagen wirklich dieses Nut den Tag nutzt, wertet die schönen Augenblicke.

00:34:12: Das hier und jetzt... Ich habe mir jetzt auch wirklich, das musste ich mir aber auch wirklich angewöhnen, dass ich sage okay, dass sich jetzt hier eine Stunde mit Jonna bei meiner Schwiegertochter oder meinem Sohn sitze und mit Jona in einer Sandkiste Kuchenbackel, Sandkuchenbucke, die sie dann wieder kaputt macht und sagt Opa mehr, das ist Quality Time!

00:34:32: Das ist was Großartiges.

00:34:33: da muss ich nicht googeln oder Spiegel online gucken Und am Ende des Tages, ich zu sagen es war großartig.

00:34:44: Ich habe einen Tag mit meiner Enkeltochter verbracht und mit meiner geliebten Frau und dem Sohn und der Schwiegertochter sich das bewusstzumachen wie gut das ist weil diese ja auch eine Binse.

00:34:55: aber das Leben ist eine Aneinanderreihung von Augenblicken und wenn man sieht immer nur wie ich es in Zeit lang war.

00:35:01: also ich glaube Heidegger hat mal gesagt Der Mensch ist sich immer selbst voraus.

00:35:07: Das war für mich ein großes Problem.

00:35:09: Ich war oft nicht im Jetzt, habe immer gedacht nächste Woche hier ist jetzt wieder morgen Konferenz hab ich dann alles und so was machen wir am nächsten Wochenende und wann treffe ich?

00:35:19: Ich habe meine Freunde schon wieder nicht getroffen und so weiter mache doch noch wieder eine Band auf und halt so Geschichten und hat manchmal vergessen wie gut der Augenblick war und wie schön es war sozusagen als Familie zu Hause zu sein.

00:35:32: das hat meine Frau oft gesagt, guck mal ist das nicht toll.

00:35:35: jetzt was wir hier jetzt erleben dass wir jetzt sitzen im Ferienhaus die Sonne scheint.

00:35:39: Die Jungs sind da großartig.

00:35:44: Frage noch auf meinem Zettel und ich befürchte fast, dass du die gerade beantwortet hast.

00:35:48: Okay, ich mach's!

00:35:49: Beantworten wir nochmal anders?

00:35:50: Genau, ich will sie trotzdem noch einmal stellen weil man kann sich tatsächlich ja so oder so sehen.

00:35:54: also als deinen Sohn Vater geworden ist wie lautete da dein bester Ratschlag?

00:36:00: Also jetzt erinnern wir uns an die Antwort die Du grade gegeben hast.

00:36:03: aber die Frage ist natürlich auch... Wir sprachen ja schon über Ratschläge Großväter ihren Söhnen geben und dass die da nicht immer angebracht sind.

00:36:14: Und vielleicht hält man sich ja generell auch mit Ratschlägen zurück innerhalb der Familie, also insoweit könnte man natürlich auch die Frage umfungulieren und sagen was ist dein bester Ratschlag für die junge Papageneration zu denen ihr auch deinen Sohn gehört?

00:36:32: Ja!

00:36:33: Also... Was ist mein bester Hardschlag?

00:36:38: Du hast recht, ich habe es eigentlich eben schon beantwortet.

00:36:41: Tatsächlich das Ganze als wirklich Geschenk zunehmend also ein gesundes Kind zu bekommen.

00:36:49: Das ist ja schon mal das erste worüber man einfach überglücklich sein muss weil wir alle wissen dass es auch andere Schicksale gibt und dieses Kind aufwachsen zu sehen und es zu begleiten ist ein solches geschenk und so großartig.

00:37:04: mein Rat ist nur verbringt so viel Zeit mit euren Kindern wie ihr könnt.

00:37:07: Das ist mein Ratschlag.

00:37:10: Klar, man kann das auch nicht alles mit Pink zutünchen und sagen super, dann mache ich den Job und dann mach' ich das.

00:37:18: Manchmal ist es anstrengend oder manchmal kann man noch nicht und ähnliches.

00:37:21: aber... Es liegt schon auch an einem selbst wie viel man tut und das entscheidet und wieviel man sich einbringt Und das ist im Ende ja auch sozusagen die Währung, wie man da zurückbekommt.

00:37:33: Also je mehr man sich kümmert desto mehr werden ja äh ähm sozusagen auch liebe Zuneigung, ähnliches zurückgeben.

00:37:44: Ich möchte aber das sozusagen einfach nicht umformulieren was du gerade gesagt hast denn interessanterweise hat mein Sohn mir einen Ratschlag gegeben als erfahrter wurde.

00:37:55: Er sagt er er sagt dann nämlich Papa wenn Du jetzt Opa wirst mach bitte alles so wie Du es mit uns gemacht hast Mach viel quatsch.

00:38:04: toben macht Deine Klassiker Dover Zombie Nasenklauer, riesiges Gesicht.

00:38:11: Da mussten sie immer die Augen zu machen und ich war ganz dicht dran und da mussten Sie die Augen aufmachen.

00:38:14: Das nannte sich Riesiges Gesicht, war ein Riesenankommer.

00:38:17: Und all diese Geschichten... Genau!

00:38:20: Rieses Gesicht, alle begeistert usw.

00:38:24: Und da war ich einfach schwer gerührt weil ich gemerkt habe dass sie das sehr geprägt hat.

00:38:31: Sie haben jetzt um meinen fünftigsten Geburtstag, haben sie mir einen Text geschrieben, drei Seiten lang.

00:38:36: Und dieser ganze Textbestand ausschließlich aus Dingen und Quatsch und Zitaten unser... Aus diesem gemeinsamen Leben also aus Urlauben, aus Quatschs, aus Geschichten die ich ihnen erzählt habe.

00:38:50: das haben sie praktisch memoriert und in so eine Handlung eingebaut und da war ich wirklich richtig platt weil ich dachte dass die das alles noch so drauf haben und erinnern ist einfach großartig und Henry macht jetzt auch mit Jonna teilweise den gleichen Quatsch wie ich.

00:39:07: Und wenn ich das so miterlebe, die Frauen sitzen dann da und schütteln den Kopf und sagen irgendwie ganz dicht sind die beiden ja eigentlich auch nicht.

00:39:15: also ich erinnere mich an eine Szene wo Jonna es gibt ein Video, da liegt sitzt Jonna auf einer, da ist Jana teilt auf der Decke und es ist Sonne und man hört plötzlich von rechts so Zombie Geräusche.

00:39:26: und dann kommt Henry angekrocknet, wie so ein Zombie näher sich seiner Tochter anfängt an sie seienlich aufzufressen.

00:39:35: Worauf sie lacht und sich freut oder irgendwann auch weiter mit ihrer Puppe spielt.

00:39:39: also ist für sie die ganz normale Geschichte.

00:39:41: Und da habe ich gewusst alles richtig, alles richtig gemacht!

00:39:45: Dieser Art Humor ist weitergegeben.

00:39:46: das Kind ist zufrieden weil sie es natürlich nicht als bedrohlich empfunden hat sondern nur als lustig.

00:39:52: Ja dazu

00:39:53: bisschen mühe dich weiß

00:39:55: Aber ähm mal ganz Hand aufs Herz seid ihr auch schon aneinander gerasselt, so wie das eigentlich üblich ist zwischen gewordenen Eltern und Großeltern.

00:40:06: Weil die Großeldern immer... Und das haben sie sozusagen mit dieser Rollendefinition auch übernommen.

00:40:13: Immer Ratschläge haben die früher.

00:40:15: Früher war ja alles anders und früher haben wir das halt so gemacht und macht es doch nicht.

00:40:19: Also du hast vorhin diesen Riegel angesprochen?

00:40:22: Ja,

00:40:23: da gibt es natürlich immer unterschiedliche Varianten, so entgegenbringen kann, dass es im Endeffekt ja dann auch aufgenommen wird.

00:40:30: Also es gibt die von oben herab Variante da kannst du mal von Widerstand ausgehen und dann gibt das die.

00:40:38: hey ich informiere euch nun mal guck mal und vielleicht braucht es ja.

00:40:42: wenn nicht... Ist gut!

00:40:45: Ja

00:40:45: also aneinander gerasselt ehrlich gesagt so gut wie nie.

00:40:50: Das ist aber auch, ich glaube dass man das auch gestalten kann jetzt auch Beschlusssache.

00:40:55: Jetzt ist es aber auch nicht so, dass meine Frau und ich, dass wir ständig denken meine Güte was die alles falsch machen also sie machen das gut.

00:41:04: Also, die sind zugewandte liebevolle Eltern.

00:41:07: Die kümmern sich... Jetzt ist das zweite Kind da und haben sich wahnsinnig Mühe gegeben, dass dieses Enttronungstrauma ausbleibt was Henry hatte.

00:41:16: Als Henry war er ja unser erst geborener oder als Heinz geboren war, hat schon... also ich weiß doch, dass irgendwann Henry vor mir stand, mich anguckte.

00:41:25: Da war zwar eine halbe und sagte Papa bleibt die Baby lange?

00:41:30: Er war sehr besorgt dass er entronet wird und da, glaube ich, sehr mit zu kämpfen gab.

00:41:37: Und da haben sie sich auch Mühe gegeben, dass Jonna jetzt eine große Schwester ist und in diese Rolle reinzukommen.

00:41:41: Nee, ich weiß das, was stattfindet!

00:41:43: Ich weiß, dass es bei vielen Familien kracht, wenn dann belehrt wird oder ähnliches und so... Es ist tatsächlich so, dass mir mal gesagt wurde, ich soll mir nicht immer so viel Sorge machen.

00:41:55: Das ist jetzt nicht einander krachen.

00:41:57: aber da wurde schon gesagt bisher hat das Kind überlebt.

00:42:03: Das wird auch weiter so sein, wenn wir alle ein bisschen aufpassen.

00:42:06: Du musst jetzt nicht noch mal fragen ob sie auch noch eine Wollhemm drunter hat und die Handschuhe und wenn sie draußen liegt.

00:42:14: Und brauchst du jetzt nicht vierzehn Decken drauflegen?

00:42:16: Vielleicht erstickt das Kind darauf!

00:42:18: Also da wurde mir manchmal schon gesagt, entspann dich mal.

00:42:23: Das ist eher so in der Geschichte wo ich manchmal gestoppt werde.

00:42:27: was haben wir dann auch wieder?

00:42:28: schönes weil Sie wissen wie früher meine Frau, wenn wir irgendwo eingeladen waren und die Kinder klein waren.

00:42:34: Sie hat entspannt Kaffee getrunken und ich bin so eine Drohne umgelaufen und habe geguckt wo ist Henry?

00:42:41: Wo ist Hannes?

00:42:42: Warum ist Hannis schon wieder weg?

00:42:43: Ist er durch dieses Buschwerk gebrochen?

00:42:46: also ich war immer froh mehr wieder zu Hause, war deutlich den Zaun zuwachen konnte.

00:42:50: Also das ist eher so ein bisschen mein Problem gewesen dass sich zur Hysterie neigt Und das wird mir geraten, nicht da zu entspannen.

00:42:58: Also Helikopterchester quasi?

00:43:00: Ja,

00:43:00: Helikoptter!

00:43:00: Genau ich hab' das erfunden!

00:43:03: Eigentlich müsste es Heli-Kester heißen... Helikestereltern.

00:43:11: Kester, zum Schluss dieser Podcast-Folge noch ein Gedanken spielen.

00:43:14: Mal angenommen du selbst!

00:43:16: Würdest heutzutage noch einmal Vater werden?

00:43:19: Wärst Du jetzt entspannter oder verunsicherter?

00:43:22: Oder anders gefragt haben es die Jungväter Heutzutag leichter oder schwerer?

00:43:28: was denkst Du?

00:43:31: Ich denke ich glaube tatsächlich das ist die Jungveter heute schwerer Abend.

00:43:36: Ganz einfach, weil das Ausmaß an Empfehlungen die man bekommt auch über Social Media und ähnliches oder an verschiedenen Lebensentwürfen oder Erziehungsmethoden bis in die Schulzeit usw.

00:43:50: so groß und unübersichtlich geworden ist.

00:43:52: also wir leben ja in einer Optionsgesellschaft.

00:43:54: hier wird ja ständig irgendwas angeboten.

00:43:57: Das könntest du machen das solltest du machen und ähnlich.

00:43:59: das war früher nicht so nicht so extrem.

00:44:01: ich musste sozusagen mit dieser Rolle selber finden.

00:44:04: Und natürlich, es gab ja dann diese alternativen Väter und so das war jetzt.

00:44:08: aber ehrlich gesagt die waren aber eher alle gleich.

00:44:11: wir gingen in den Geburtsvorbereitungskurs Wir waren bei der Geburt dabei und haben versucht dran zu bleiben.

00:44:16: Da gab's noch nicht fünfzehn verschiebende Kurse und ähnliche Geschichten.

00:44:22: Ich glaube heute ist dieses Anforderungskruf die größte Die Verwirrung und auch Orientierungslosigkeit bei vielen größer.

00:44:30: dieses ganze, diese ganze beschleunigte Gesellschaft.

00:44:33: Ich habe ja vor ein paar Jahren auch im Buch geschrieben ich komme da nicht mehr mit also wie die Informationsflug uns zu erschlagen droht und das immerhin habe ich als Journalist geschrieben weil ich auch gemerkt hab ich kann es auch im Job kaum noch bewältigen.

00:44:48: dieser Wahnsinn an Informationen und gleichzeitig sorgt er die Digitalisierung auch dafür dass wir immer mehr selber machen sollen.

00:44:54: Also Apps runterladen irgendwie Cookies akzeptieren, uns anmelden und ihr beide habt genau wie ich schon ein Hörer in der Hand gehabt.

00:45:03: In irgendeiner Telefonschleife und habt dort irgendwelche Zahlen reingebrüllt oder ja oder nein oder ähnliches.

00:45:09: Und all dieser Wahnsinn ist heute da und das hat natürlich auch mit Vater sein und Eltern sein zu tun dass es nicht einfacher wird.

00:45:18: Insofern würde ich sagen Da ziehe ich den Hut durch diesen Dschungel an Optionen einigermaßen gestärkt und entscheidungsfroh durchzukommen.

00:45:29: Das ist keine leichte Aufgabe, das ist heute schwerer als früher.

00:45:34: Okay, verstehe ich total.

00:45:37: Und meine letzte Frage würde daran anschließen ob es nicht gegebenenfalls sogar mit Musik leichter wäre?

00:45:48: Wir haben, also worauf ich hinaus will den Bogen.

00:45:50: Ich glaube der hat nicht so ernst funktioniert.

00:45:53: In meinem Kopf war in meinem Hopf hat es gut gefunktioniert.

00:45:56: Also hat's gut geklappt.

00:45:58: aber nein wir haben eine echte Papas Playlist auf Spotify und da die erweitern wir von Gespräch zu Gespräch.

00:46:07: Und auch du hast dein natürlich deinen Wunsch Den Du uns übermitteln kannst welches Lied wir der List hinzufügen dürfen Kann mit deinen Kindern, deinem Enkel zusammenhängen kann.

00:46:21: Aber auch was aus völlig anderes... Was du beim Rudern und deinem Rudergerät im Hintergrund dann immer hörst oder so?

00:46:28: Wie weißt das schon?

00:46:30: ACDC!

00:46:31: Aber das will ich jetzt nicht machen.

00:46:33: Warum?

00:46:33: Haben wir noch nichts

00:46:34: drauf?!

00:46:34: Nee aber wenn ich darüber nachdenken möchte, ist es zwar ein Künstler den ich erst als Opa kennengelernt habe Der nennt sich Bummelkasten.

00:46:44: Ah, ich weiß nicht, kennt ihr?

00:46:48: Das ist von einem Video von Bummelkasten ein Lied und es gibt auch einen Video dazu heißt... Ich glaube das ist Musik für Kinder aber eigentlich auch im Subtext ähnlich wie bei Harry Potter oder so ist es eigentlich auch für Erwachsene.

00:47:01: Und dieses Lied vom Bummelkassen heißt kommt ihr bitte.

00:47:03: Und es geht darum in diesem ganzen Lied, was wir alle hier auch als Väter, was für alle ununterbrochen sagen die Kinder irgendwie bitten irgendwas zu tun.

00:47:11: Zieh dir die Jacke an bitte!

00:47:12: Kommt ihr bitte kommst du jetzt bitte!

00:47:13: Du kommst wieder mal raus und so weiter.

00:47:15: Das ist halt so lustig weil diese Ganzen sie zieht ihr bitte zieht er die Jackel an und kommt ihr bittet.

00:47:20: Er wird so lustigt dort.

00:47:22: man muss noch das Video dazu sehen ganz großartig und das hält einem natürlich auf den Spiegel vor und ist wahnsinnig lustig und auch entlastend weil Wir weiß, genauso sind wir.

00:47:33: Das ist

00:47:35: gut!

00:47:36: Also Bummelkasten kommt auf die echte Pappers Playlist von Spotify genau.

00:47:41: Die abonnieren könnt... Achtung jetzt kommt etwas Werbung in eigener Sache, die abonnieren können genauso natürlich wie unseren Podcast.

00:47:47: Abonnieren anhören weiter sagen bewerten.

00:47:50: Und wenn ihr eine Frage zu dieser Folge habt oder generell zum echten Papa Podcast könnt ihr uns natürlich auch eine E-Mail schreiben.

00:47:56: und wohin die E-mail geht, weiß wie immer der Flo.

00:47:58: Genau!

00:47:58: Die geht an podcast.dechtepapas.de.

00:48:01: Stimmt, genau.

00:48:02: Und wo wir gerade so viel Werbung machen?

00:48:03: Für uns machen wir natürlich auch Werbung für dich!

00:48:05: Ich meine... Wir haben es ja schon erwähnt, Kester Es gibt zwei großartige Bücher von dir Das eine, dreißig Jahre alt Mensch Papa und das andere ganz aktuell Mensch Opa.

00:48:15: Am besten kauft man sie im Bandel und ich hoffe die liegen beide nebeneinander in jeder Buchhandlung.

00:48:19: Aber wenn man mit den Büchern durch ist, Kesta Du hast ja gesagt du hast eine zeitlange Bücher.

00:48:27: Wir haben Fließband geschrieben Er waset uns noch Ein weiteres Buch.

00:48:31: sitzt du schon an Mensch-Uhr-Opa dran

00:48:34: oder... Mensch Zombie, Mensch Wiedergänger, Mensch Vampir.

00:48:39: Nein!

00:48:40: Ja tatsächlich sitze ich am nächsten Buch.

00:48:42: Ich schreibe ja auch mit meinem Freund Jan Jepsen zusammen

00:48:47: Krimis

00:48:48: und in zwei Monaten erscheint der nächste Krimi bei BTB Random aus.

00:48:54: Der heißt Lieblingsleichen, ist jetzt nicht besonders kindgerecht das Werk.

00:49:00: da toren meine dunklen Seiten oder lebe ich sie aus.

00:49:04: Das ist das nächste was ich mache und wir sitzen auch schon am fünften Band.

00:49:10: Ich denke aber trotzdem auch schon drüber nach Ob ich nicht in diesem ganzen Bereich, Familie, ob ich da vielleicht noch mal irgendwas mache.

00:49:19: Aber das ist noch nicht... mich muss immer irgendwie so das anspringen!

00:49:22: Ich brauche eine Zeile oder irgendeine Klammer und dann kommen sozusagen die Geschichten wie von selbst.

00:49:30: aber da bin ich noch nicht sicher.

00:49:31: erstmal die Krimis fertig machen.

00:49:33: Okay wenn man da auf dem Laufenden bleiben will wo guckt man am besten?

00:49:36: Gibt's ne... Beliebte Social-Media-Plattform bei dir, die du immer bespielst?

00:49:42: Ja.

00:49:43: Tatsächlich bin ich bei Facebook und Instagram.

00:49:47: Bei Twitter habe ich ausgestiegen, weil ich nicht mehr wollte.

00:49:51: Wenn ich ein neues Buch hab, dann poste ich das da... Okay!

00:49:54: ...bei Facebook.

00:49:55: Und wenn man da mal reinguckt bei mir unter Kerstin Schlenz, findet man was.

00:50:01: Ich mach gar nicht jeden Tag etwas Neues bei Facebook.

00:50:05: Ich habe auch schon überlegt, ob ich ein eigenes Portal aufmache und ins Gesicht buchen hätte.

00:50:09: Auf Facebook.

00:50:10: Aber ich glaube das ist keine gute Idee!

00:50:14: Aber genau...ich hab aber keine eigene Homepage mehr weil es mir irgendwann einfach...ja, ich hab's gemerkt, ich brauch's gar nicht als Alter sagt jetzt noch eine Homepage und so.

00:50:24: Aber eh, ich poste da was.

00:50:26: und auch bei den Verlag bei Random House wenn man auf die Seite geht dann findet man immer meine...ich mache alle meine Bücher dar unterschiedlichen Verlagen, dann findet man schon was es von mir in diesem Fall oder von mir und Jan Boyes gibt.

00:50:39: Okay also wenn man ab to date sein will einfach mal bei Facebook bei Kester Schlenz schauen und dann ist man informiert.

00:50:45: Du isst es!

00:50:46: Super!

00:50:47: Gestern dann vielen, vielen Dank für diese tollen Einblicke.

00:50:50: Ja also zwei Bücher in einem Podcast das hatten wir noch nie und es war auch so gehaltvoll tatsächlich.

00:50:58: Habt ihr immer mal wieder mitgeschrieben?

00:50:59: Musste schon auf der Rückseite schreiben weil du so viele tolle Sachen gesagt hast fand ich.

00:51:03: Also

00:51:04: die freut mich sehr!

00:51:06: Die Bücher bringen eine Leserempfehlung und ich freue mich wirklich schon total auf Mensch Uropa auch wenn das vielleicht erst in zwanzig Jahren soweit sein sollte.

00:51:14: aber spätestens dann hören wir uns wieder.

00:51:16: Das ist gut.

00:51:18: Danke für eure schönen und schlauen und tollen Fragen!

00:51:20: Ja,

00:51:21: okay.

00:51:21: Das war gut.

00:51:22: Das

00:51:22: macht's gut.

00:51:23: Vielen

00:51:23: Dank und alle anderen bis in zwei Wochen.

00:51:25: Bis dann.

00:51:25: Tschüss.

Über diesen Podcast

Der Podcast der Echten Papas ist die Anlaufstelle für alle Väter – und die Menschen, die es werden wollen! Wir, Marco vom DAD Mag und Florian, sprechen offen über die Freuden, Herausforderungen und Konflikte des Vaterseins und geben Impulse für Veränderung. Mit spannenden Gästen wie Müttern, Vätern, Experten und Coaches setzen wir uns für eine Gesellschaft ein, in der Väter ihre Rolle selbstbewusst und aktiv leben können.

Von Vereinbarkeit und mentaler Gesundheit bis hin zu Erziehung und Väterrechten – wir sind die Stimme für moderne Väter und ihre Themen. Werdet Teil unserer Community, hört rein und bewegt mit uns die Väterwelt!

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